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Die Bibel kann in beinahe jeder Sprache der Welt gelesen werden. Doch sowohl Entstehung als auch Lektüre und Interpretation der biblischen Texte sind kontextuell beeinflusst. Gibt es auch eine eigene asiatische Bibelhermeneutik, ein asiatisches Gesicht Jesu? Wie kann die Bibel im asiatischen Kontext verstanden werden und welche Texte sprechen die asiatische Mentalität an?
Maria Ko Ha Fong, die in der ostasiatischen und chinesischen Gedankenwelt ebenso zu Hause ist wie in der westlich-europäischen, stellt sich diesem bibelhermeneutischen Spannungsfeld. Sie entwickelt Ansätze einer christlichen Theologie in chinesischer Perspektive, die Wege zum interreligiösen und interkulturellen Dialog aufzeigen.
Maria Ko Ha Fong, Dr. theol., geboren 1950, ist Professorin an der Päpstlichen Fakultät für Erziehungswissenschaften in Rom; in Hongkong und in der Volksrepublik China ist sie in unterschiedlichen theologischen und pastoralen Ausbildungskontexten tätig. Schwerpunkt ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit ist ein asiatischer Zugang zur Bibel.