Andachtsbild mit Text

Das Ende der Flut


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GOTT WILL DEN FRIEDEN

Sintflut gab es zu allen Zeiten.
Sintflut gibt es sogar in uns.
Die »große Flut« hat viele Gesichter.
Wir sollten uns fragen:
Wie sieht meine, unsere Sintflut aus:
Wie ein Meer von Abfallprodukten,
oder eine Flut von Gift und von Lärm?
Hat sie das Gesicht von Ablehnung, Haß,
oder von Angst, von Sorge und Streß?
Manche sagen: »Nach mir die Sintflut.«
Sie meinen: Was auch immer in der Welt
an Unheil und Unglück noch kommt,
ist mir gleichgültig, trifft mich nicht.
Sie spüren nicht, wie die Sintflut
sie selber längst überschwemmt.
Sie ertrinken in ihrem eigenen Ich.
Scheinbar lebend sind sie wie Tote.
Unser Bild zeigt sie als Totenschädel
auf dem Grund einer versunkenen Stadt.
Ja, ganze Städte, auch Erinnerungen
können lautlos, für immer versinken.
So erzählt die dunkle Seite des Bildes.

Noach geht nicht in der Flut unter.
Er weiß sich getragen von Gott.
Auf sein Wort baut er die Arche.
Auf Gottes Wort baut er sein Leben.
Zwar schwankt seine Arche im Sturm,
bis sie »ruht« auf felsigem Gebirge.
Am Ende der Bergpredigt sagt Jesus:
Wer meine Worte hört und danach lebt,
hat sein Haus auf Fels gebaut.
Auch wenn Wassermassen heranfluten,
das Haus hält stand (Mt 7,24-27).
Noach wagt sich weit aus dem Fenster,
wie immer bereit, zu empfangen.
Gott schenkt ihm seinen Bund:
Versöhnung und Heil für alle.
Dafür ist der Regenbogen Zeichen, so wie
die Taube mit dem Ölzweig des Friedens.
Der Glanz dieses ewigen Bundes
färbt im Bild buchstäblich ab:
Noach strahlt im Licht Seiner Gnade.
Er darf seinem Gott restlos vertrauen.
Der Friede beginnt neu.

Gütiger Gott,
vieles überflutet uns,
manches ist schon versunken.
Laß uns nicht selber versinken
in Gleichgültigkeit und in Angst.
Du gibst uns niemals auf.
Du schenkst uns dein Wort,
deinen Bund, deinen Frieden.
Auf dich dürfen wir bauen
wie auf einen Fels.
Du, unser Grund über Abgründen.
Deine Treue trägt uns
durch alle Fluten hindurch.
Gott, dein Friede leuchtet über uns.
Laß auch uns Boten deines Friedens sein.

Text: Theo Schmidkonz SJ
Bild: Sieger Köder, Das Ende der Flut (Gen 6-9), 1991
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Einband Andachtsbild mit Text
Ausstattung 4-seitig
Format 8,8 x 12,5 cm
Bestell-Nr. 849 T
VGP-Nr. 618491
Sieger Köder

3. Januar 1925 geboren in Wasseralfingen
1947 bis 1951 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1954 bis 1965 Kunsterzieher in Aalen
1965 bis 1970 Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und München
1971 Priesterseminar in Rottenburg, Priesterweihe
Von 1975 bis 1995 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg
1985 Ehrentitel »Monsignore« von Papst Johannes Paul II. sowie Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1993 Ernennung zum Professor »honoris causa« durch das Land Baden-Württemberg
Von 1995 lebte und arbeitete Sieger Köder im Ruhestand in Ellwangen.
Zahlreiche Arbeiten im Kirchenraum, Wandmalerei, Fenster, Altäre, Tabernakel, Kreuzwegstationen, Ölbilder, Zeichnungen, Illustrationen.
Sieger Köder wurde am 3. Januar 2015 zu seinem 90. Geburtstag Ehrenbürger der Gemeinde Rosenberg.
Am 9. Februar 2015 verstarb Sieger Köder in Ellwangen. Er wurde am 14. Februar 2015 in Wasseralfingen beigesetzt.

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