Andachtsbild mit Text

Der Gekreuzigte


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SO SEHR LIEBT GOTT DIE WELT

Ein sehr bewegendes Kreuzigungsbild.
Jesus ist nicht der hilflos Sterbende,
sondern der im Leid aktiv Heilende.
Mit seinen Händen umfasst er diagonal
Himmel und Erde, Gott und Mensch. Er
versöhnt uns mit Gott, der auch für ihn
im Dunkel bleibt, wenn er laut betet:
»Warum hast du mich verlassen?« So steht
es hebräisch auf dem Tempel vor hang.
Jesus kommt zum zweiten Mal »herunter
zu denen ganz unten« (Credo),
jetzt als der Auferstandene und Sieger.
Er kommt zu allen, zu Freund und Feind.
Rechts: ein Rabbi mit Gebetsschal und
ein scheinbar unfehlbarer Hoherpriester;
ein Soldat, blind Befehle befolgend, und
ein Verbrecher, der keine Reue kennt.
Links: mit dem Lieblingsjünger gemeinsam
aufschauend zu Jesus: seine Mutter Maria.
Über ihnen der andere Verbrecher,
der betet: »Jesus, denk an mich!«
Unten herausragend: Maria von Magdala.

Mutig zeigt sie ihre große Liebe.
Sie hängt sich an Jesus, als wollte
sie sagen. »Weder Tod noch Leben können
uns trennen von der Liebe Gottes, die da
ist in Christus Jesus, unserem Herrn.«
Allen gilt sein Erbarmen, seine Liebe.
Einem reicht er direkt seine Hand, einem
verwundeten Menschen unserer Tage.
Den Angeschlagenen und Ausgegrenzten
galt immer seine besondere Zuwendung.
Auffallend der zerrissene Tempelvorhang.
Er trennte bisher das einfache Volk
vom Raum des Allerheiligsten, den nur
der Hohepriester betreten durfte. Jetzt
ist der Zugang zum allerheiligsten Gott
offen für alle. Denn Jesus stirbt, lebt
und wirkt »draußen«, mitten unter
Gläubigen und Ungläubigen ohne Distanz.
Die Hand des Verwundeten zeigt an:
»Heute« geschieht dies! Hier und jetzt
greift Jesus nach unseren Herzen, wenn
wir uns von ihm nur ergreifen lassen.

Jesus,
du hast dich nicht abgeschlossen
in einem allerheiligsten Raum.
Du, Höchster, bist »heruntergekommen
zu denen ganz unten«, zu uns.
Du reichst uns deine Hand,
um uns zu heilen und zu retten.
Jesus, du hast uns versprochen:
»Wenn ich über die Erde erhöht bin,
werde ich alle an mich ziehen.«
Ja, zieh uns alle an deine Seite
und für immer an dein Herz.
Bruder und Freund, guter Gott,
deine Liebe ist unfassbar.
Wir danken dir in Ewigkeit.

Text: Theo Schmidkonz SJ
Bild: Sieger Köder, Der Gekreuzigte
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Auflage 1. Auflage 2012
Einband Andachtsbild mit Text
Ausstattung 4-seitig
Format 8,8 x 12,5 cm
Bestell-Nr. 959 T
VGP-Nr. 619591
Sieger Köder

3. Januar 1925 geboren in Wasseralfingen
1947 bis 1951 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1954 bis 1965 Kunsterzieher in Aalen
1965 bis 1970 Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und München
1971 Priesterseminar in Rottenburg, Priesterweihe
Von 1975 bis 1995 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg
1985 Ehrentitel »Monsignore« von Papst Johannes Paul II. sowie Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1993 Ernennung zum Professor »honoris causa« durch das Land Baden-Württemberg
Von 1995 lebte und arbeitete Sieger Köder im Ruhestand in Ellwangen.
Zahlreiche Arbeiten im Kirchenraum, Wandmalerei, Fenster, Altäre, Tabernakel, Kreuzwegstationen, Ölbilder, Zeichnungen, Illustrationen.
Sieger Köder wurde am 3. Januar 2015 zu seinem 90. Geburtstag Ehrenbürger der Gemeinde Rosenberg.
Am 9. Februar 2015 verstarb Sieger Köder in Ellwangen. Er wurde am 14. Februar 2015 in Wasseralfingen beigesetzt.

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