Der jüdische Gelehrte im Mittelalter

Christliche Imaginationen zwischen Idealisierung und Dämonisierung
Mittelalter-Forschungen, Band 32
Herausgegeben von Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter
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Die Wahrnehmung jüdischer Gelehrter oszilliert im christlichen Mittelalter zwischen Extremen: Den einen galten gelehrte Juden als wahre Instanzen der Weisheit, andere betrachteten sie als Schwarzmagier und Teufelsdiener. Die Mediävistin Simone Haeberli untersucht, wie und aus welchem Anlass sich Kleriker über jüdische Gelehrte äußerten, um sich anschließend Figuren jüdischer Gelehrsamkeit in der fiktionalen Literatur des Mittelalters zuzuwenden. Vor dem Hintergrund der sozialen Umbrüche des Spätmittelalters kann sie zeigen, dass die christliche Bewertung jüdischer Gelehrsamkeit jeweils eng mit der ökonomischen Bedeutung der Juden in der mittelalterlichen Gesellschaft verknüpft war.
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Auflage 1. Auflage 2010
Einband Hardcover mit Schutzumschlag
Ausstattung mit etwa 16 zum Teil farbigen Abbildungen
Seitenzahl 344
Format 17 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-4283-8
VGP-Nr. 404283
Schlagwörter Judentum, Judenverfolgung, Kirche
Simone Haeberli

Simone Haeberli ist Assistentin an der Interfakultären Forschungsstelle für Judaistik sowie am Institut für Germanistik der Universität Bern.

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