Andachtsbild mit Text

Der Sämann


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DER SÄMANN – DAS SAATKORN

Im Bild sehen wir drei Ebenen:
Oben: Der Sämann, der das Saatkorn
früher in die Ackerfurchen warf.
Unten: Das Korn, das aufbrechen muss,
Jesus betont sogar – sterben muss,
um für andere Frucht bringen zu können.
In der Mitte ein reifes Getreidefeld,
das eine gesegnete Ernte erhoffen lässt.
Jesus macht daraus ein Gleichnis,
in dem er mahnt und ermutigt zugleich.
Sämann ist in erster Linie Gott selbst,
ist aber auch jeder, der Jesu Botschaft
glaubwürdig in Wort und Tat weitergibt.
Das Korn ist Gottes Wort, das Evangelium.
Es wird überall verkündet und erfährt
ein sehr unterschiedliches Schicksal.
Es kommt leider nicht bei allen an.
Scheitern und Misserfolg gehören dazu –
beim Sämann wie beim Hörer des Wortes.
Jesus war ein ausgezeichneter Sämann.
Dennoch scheitert auch er vorübergehend
bei seinen besten Jüngern und Freunden.

Hätte nicht überraschend – wie so oft –
Gott seine liebende Hand im Spiel gehabt.
Jetzt, im Tod Jesu, geschieht das Wunder:
Die Saat geht voll auf, wie er es sagte:
Wenn das Weizenkorn stirbt,
bringt es reiche Frucht (Joh 12,24).
Der gute Sämann ist also ein stückweit
auch Korn, das sich hingibt für andere.
Denn »ohne Liebe nützte alles nichts«.
Entscheidend ist: Das Wachsen und die
Ernte liegen in der Hand Gottes.
Er sorgt, dass keine Mühe umsonst ist.
Darauf verweisen Gleichnis Jesu und Bild.
Lassen wir uns durch nichts entmutigen!
Gott nimmt uns die belastende Angst,
wir hätten beim »Säen« vielleicht versagt
und zu vieles im Leben falsch gemacht.
Vinzenz van Gogh schrieb seinem Bruder:
»Mag es ein Säen in Tränen sein,
nun denn, in weiterer Ferne spüren wir
eine stille Hoffnung auf die Ernte.
Unser Leben ist eine Zeit der Aussaat.«

Jesus, Mensch bist du geworden,
ein Sämann des guten Wortes.
Du nimmst selbst das Scheitern auf dich,
weil du weißt: Alles hat einen Sinn,
obwohl wir oft keinen erkennen.
Jesus, du bist auch Saatkorn geworden
für uns, damit wir leben, ewig leben.
Von uns erwartest du nur eines,
dass auch wir säen, säen, säen – ohne
auf Erfolg und Misserfolg zu achten.
Du wirst mit deiner zärtlichen Hand
am Ende alles zu unserem Besten fügen.
Danke, du versprichst den Deinen (Joh 10):
»Niemand kann sie meiner Hand entreißen.«
Du unendlich gute Hand – führe uns!

Text: Theo Schmidkonz SJ
Bild: Sieger Köder, Der Sämann
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Auflage 1. Auflage 2016
Einband Andachtsbild mit Text
Ausstattung 4-seitig
Format 8,8 x 12,5 cm
Bestell-Nr. 973 T
VGP-Nr. 619731
Sieger Köder

3. Januar 1925 geboren in Wasseralfingen
1947 bis 1951 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1954 bis 1965 Kunsterzieher in Aalen
1965 bis 1970 Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und München
1971 Priesterseminar in Rottenburg, Priesterweihe
Von 1975 bis 1995 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg
1985 Ehrentitel »Monsignore« von Papst Johannes Paul II. sowie Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1993 Ernennung zum Professor »honoris causa« durch das Land Baden-Württemberg
Von 1995 lebte und arbeitete Sieger Köder im Ruhestand in Ellwangen.
Zahlreiche Arbeiten im Kirchenraum, Wandmalerei, Fenster, Altäre, Tabernakel, Kreuzwegstationen, Ölbilder, Zeichnungen, Illustrationen.
Sieger Köder wurde am 3. Januar 2015 zu seinem 90. Geburtstag Ehrenbürger der Gemeinde Rosenberg.
Am 9. Februar 2015 verstarb Sieger Köder in Ellwangen. Er wurde am 14. Februar 2015 in Wasseralfingen beigesetzt.

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