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Die außerordentlich reichen Skulpturenfunde aus archäologischen Grabungen und Bauuntersuchungen in Müstair werden in diesem zweibändigen Werk vorgelegt; sie waren Teil der liturgischen Ausstattung von Klosterkirche und Heiligkreuzkapelle und sind mit wenigen Ausnahmen der Frühzeit des Klosters St. Johann zuzuordnen, das um 775 gegründet wurde.
Im Textband werden die Werkstücke vorgestellt, Rekonstruktionsvorstellungen, Datierung sowie Stil diskutiert und der Motivschatz dargelegt.
Die Zusammenfassung erscheint hier auch in italienischer Sprache. Im Katalogband werden über 200 Werkstücke detailliert beschrieben sowie in Fotos und Zeichnungen dokumentiert.
Dr. phil. Kathrin Roth-Rubi: * 1946, von Burgdorf und Berken.
Studium 1965–1976 in Bern, im Hauptfach Klassische Archäologie (H. Jucker) in Verbindung mit Provinzialrömischer Archäologie (E. Ettlinger). Studienaufenthalte in Rom
1983–2007 Lehrbeauftragte der Uni Zürich, Seminar für Ur- und Frühgeschichte. Zusätzlich 1992–1996 Lehrbeauftragte der Uni Zürich, Lehrstuhl für Mittelalterarchäologie
1990–1994 Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft für die provinzialrömische Forschung in der Schweiz
1990–2002 Mitglied der wissenschaftlichen Kommission der Schweiz. Ges. für Ur- und Frühgeschichte
Seit 1999 Mitarbeit im Büro Sennhauser, Zurzach
2005–2007 Nationalfondsprojekt »Archäologie und Kunstgeschichte des Klosters St. Johann in Müstair. Auswertung: Marmorskulptur«. Seither Weiterführung des Projektes in Zusammenarbeit mit HR. Sennhauser.
Verschiedene Forschungsaufträge im Rahmen des Schweiz. Nationalfonds, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Institut für Kulturgeschichte der Antike (Forschungen in Ephesos), und Mandate von Kantonsarchäologien der Schweiz. Forschungsschwerpunkte: Frühe Kaiserzeit und Spätantike / Übergang zum Mittelalter.