Die geistlichen Staaten am Ende des Alten Reiches

Versuch einer Bilanz
Kraichtaler Kolloquien, Band 4
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Von alters her, namentlich seit der Aufklärung stehen die geistlichen Staaten des Alten Reiches in der Kritik, gelten sowohl politisch wie strukturell als rückständig. Wie aber steht es dann um die Berechtigung des immerhin zeitgenössischen Diktums, unter dem Krummstab sei gut leben?

Die Beiträge dieses Bandes betrachten die Länder und Herrschaftsgebiete der einstigen Reichsprälaten aus verschiedenen Perspektiven, der Sozialfürsorge und der staatlichen Organisation.

Dabei zeigt sich, daß dort keineswegs a priori Rückständigkeit herrschte. Nirgends müssen die geistlichen Staaten den Vergleich mit den weltlichen scheuen. Es entsteht vielmehr der Verdacht, das gern bemühte Klischee von den soviel schlechter regierten Prälatenstaaten habe damals wie heute in erster Linie als wohlfeile Rechtfertigung der Säkularisation von 1802/03 gedient.
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Auflage 1. Auflage 2004
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Ausstattung mit 8 Abbildungen und 1 Farbtafel
Seitenzahl 200
Format 15 x 23 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-1308-1
Alte ISBN 978-3-928471-57-0
VGP-Nr. 401308
Kurt Andermann (Hg.)

Kurt Andermann, geb. 1950, war bis 2016 Archivdirektor am Generallandesarchiv Karlsruhe, davor drei Jahrzehnte lang Referent und Projektleiter bei der amtlichen Landes- und Kreisbeschreibung in Baden-Württemberg und lehrt an der Universität Freiburg i. Br. Landesgeschichte. Begründer und Organisator der Kraichtaler Kolloquien. 1985 bis 1995 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e. V. und Herausgeber der Oberrheinischen Studien. Mitglied des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte und der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Arbeitsschwerpunkt z. Zt. Verfassungs- und Sozialgeschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.

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