Die vor- und frühgeschichtliche Besiedlung des Schönbuchs

Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde, Band 34 - Quart 1
Herausgegeben in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen
Wilfried Hartmann, Ulrich Köpf, Dieter Langewiesche, Sönke Lorenz, Bernhard Mann, Winfried Schenk, Anton Schindling, Wilfried Schöntag, Barbara Scholkmann
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In landesweit einzigartiger Weise legen zahlreiche römische Steindenkmäler, keltische Grabhügel und Viereckschanzen im Schönbuch Zeugnis ab über die siedlungsgeschichtliche Entwicklung einer heute weitgehend bewaldeten Landschaft.
An der Schnittstelle zwischen dem weitgehend bewaldeten Keuperbergland und den seit alters genutzten Lias-Platten des Albvorlandes, im mittleren Neckarraum gelegen, ergaben sich hier Fragen von überregionaler Bedeutung: Wurde tatsächlich in nachrömischer Zeit in großem Umfang altes Kulturland aufgegeben, das sich dann im weiteren Verlauf wieder zu Waldgebiet entwickelte? Wie und in welchem Umfang wurde der Schönbuch, der sich ja erst in neuerer Zeit vom Lebens- und Wirtschaftsraum zum Erholungsgebiet gewandelt hat, in vorgeschichtlicher und römischer Zeit als Siedlungsraum genutzt? Gibt es hier Kontinuitäten über Jahrhunderte hinweg? Ist hier das Alt- vom Jungsiedelland scharf zu trennen?
In der vorliegenden Arbeit wird erstmals in umfassender Weise der Gesamtbestand vor- und frühgeschichtlicher Fundstellen im Schönbuch vorgestellt und gewertet. Im Blickpunkt steht dabei die Tätigkeit der in diesem Gebiet lebenden Menschen im Zeitraum von etwa 10.000 v. Chr. bis in die Herrschaftszeit Karls des Großen hinein. Überlegungen zur mittelalterlichen Besiedlung sowie der Entwicklung zur Kulturlandschaft runden den weitgespannten Bogen ab. Der exemplarische Charakter der Studie berührt zudem zahlreiche Probleme der älteren Siedlungsgeschichte Baden-Württembergs.
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Auflage 1. Auflage 2001
Einband Hardcover
Ausstattung mit 33 Tafeln
Seitenzahl 184
Format 21 x 29,7 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-5234-9
VGP-Nr. 405234
Schlagwörter Kulturgeschichte, Landesgeschichte, Siedlung
Christoph Morrissey

Christoph Morrissey, geboren 1961 in Neuenbürg; Studium der Philosophie, Vor- und Frühgeschichte und Musikwissenschaft in Tübingen. 1995 bis 1997 wissenschaftlicher Angestellter beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, seither freiberuflich tätig. Zahlreiche Arbeiten, Veröffentlichungen und eine größere Ausstellung zu Themen aus der Archäologie, Landeskunde und Ortsgeschichte Baden-Württembergs.

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