Ein Gesetz für Männer und Frauen

Die frühmittelalterliche Ehe zwischen Religion, Gesellschaft und Kultur
Mittelalter-Forschungen, Band 24
Herausgegeben von Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter
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Dieser Titel ist vergriffen - keine Nachauflage.
Ehe und Eheschließung sind auch im frühen Mittelalter eng verzahnt mit dem gesellschaftlichen Kontext. Welche Rollen spielen die biblisch-christlichen Vorgaben? Wie wirken sich die sozialen, ökonomischen, erb- und besitzrechtlichen Bedingungen der Lebenswelt aus? Wechselseitig aufeinander beziehend präsentiert sich der Eheabschluss als ein für diese Zeit typischer Vertragsschluss, der auf dem Konsens aller Beteiligten beruht und demnach die Ehefrau ebenso ins Geschehen mit einbezieht wie die Verwandten der Brautleute.
Daran anschließend sind Ehebruch und Inzest nicht nur Sünde, sondern Vertragsbruch, und selbst die Buße für eheliche Vergehen erscheint in einem neuen Licht. Im zweiten Band stellt die Autorin die Quellen mit deutscher Übersetzung zusammen, die für die Untersuchung der Ehe im frühen Mittelalter relevant sind, und schafft damit eine wertvolle Grundlage für die Forschung.
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Auflage 1. Auflage 2008
Einband Hardcover mit Schutzumschlag
Ausstattung 2 Bände
Seitenzahl 398+366
Format 17 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-4275-3
VGP-Nr. 404275
Schlagwörter Ehe, Gesellschaft, Kirche, Recht
Ines Weber

Ines Weber, Dr. theol., ist Professorin für Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholischen Privat-Universität Linz. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau studierte sie Katholische Theologie und Chemie für das Lehramt. Sie ist Leiterin des Drittmittelprojektes »gute gesellschaft. Persönlichkeitsbildung« und als Dozentin und Trainerin im Bereich der Persönlichkeitsbildung sowie der Schul- und Hochschuldidaktik tätig.

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  • AUSZEICHNUNG
    Promotionspreis der Eberhard-Karls-Universität Tübingen