Ein Kelch für zwei

Zur ökumenischen Debatte um die Kommunion bei konfessionsverbindenden Paaren

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Durch die katholische Deutsche Bischofskonferenz geht ein Riss in der Frage, ob evangelische Partner, die mit zur katholischen Messe gehen, auch zur Kommunion zugelassen sind – und wenn ja, unter welchen Bedingungen. Papst Franziskus hat die Bischöfe beauftragt, eine einvernehmliche Lösung zu finden, aber die scheint in weiter Ferne. Theologie und Kirchenrecht lassen verschiedene Interpretationen zu, und die Pastoral hat ihre eigenen Gesichtspunkte.

Die Frage der gemeinsamen Kommunion wird zunehmend zum Austragungsort innerkatholischer Richtungskämpfe. Für Außenstehende und vor allem für die Betroffenen selbst sind die Vorbehalte kaum nachvollziehbar. Dabei läuft der Kirche die Zeit davon: Immer mehr Menschen wenden sich kopfschüttelnd ab und stillen ihre spirituellen Bedürfnisse woanders. Andere machen sich ihren eigenen Reim und tun, was sie für richtig halten.

Dieses engagierte Sachbuch sichtet und analysiert die offenen Fragen. Es greift wichtige ökumenische Impulse auf, die die 500-Jahr-Feier der Reformation gebracht hat, und plädiert für konstruktive Lösungen wirklicher und scheinbarer Probleme.

Mit Beiträgen von Jörg Bremer, Cecily Benecke, Markus Graulich SDB, Walter Kardinal Kasper, Karl Kern SJ, Jens-Martin Kruse, Hans Leyendecker, Karl-Hinrich Manzke, Klaus Mertes SJ, Friedrich-Wilhelm v. Rauch, Annette Schavan, Wolfgang Thönissen, Karl-Heinz Wiesemann, Ansgar Wucherpfennig
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Auflage 1. Auflage 2019
Einband Hardcover mit Leseband
Seitenzahl 160
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-7867-3187-0
VGP-Nr. 303187
Schlagwörter Kirche, Kirche und Gesellschaft, Kommunion, Ökumene, Partnerschaft
Jörg Bremer (Hg.)

Jörg Bremer, Dr. phil., war seit 1978 Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; er lebt seit 2009 mit seiner Familie in Rom, von wo er bis Ende 2017 als Korrespondent über italienische Politik und den Vatikan berichtete. Der studierte Sozialhistoriker schrieb mehrere Sachbücher, v. a. über Kultur und Politik in Israel. Er ist Mitglied der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Rom und erlebt so die Debatte, um die es in diesem Buch geht, aus nächster Nähe mit.

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