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Der Band ist die erste Biographie des Mannes, der von 1736 bis zu seinem Tode 1745 Sekretär und Vertrauter Friedrichs II. von Preußen war. Damit wird der Einfluß Jordans auf die geistige Entwicklung Friedrichs faßbar. Das außergewöhnliche Verhältnis beider Männer ist in den bisher ungedruckten Teilen ihres erfrischenden Briefwechsels nacherlebbar. Ein unbekannter Berliner Hugenotte – Kaufmannssohn, Landpfarrer und Gelehrter – entpuppt sich als die graue Eminenz des gelehrten Berlin in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Seine Privatbibloithek voller freigeistiger Schriften war ein wichtiger Treffpunkt französischer und deutscher Aufklärer. Jordan verstand es, deutsche und französische Kultur, gelehrte und schöngeistige Literatur, die Welt der Gelehrten und Kaufleute mit der Welt des Hofes zu verbinden.