Fertigung und Gelöbnis mit dem Gerichtsstab nach alemannisch-schweizerischen Quellen

Ein Beitrag zur Geschichte der Grundstücksübereignung
Vorträge und Forschungen - Sonderbände, Band 22
Herausgegeben vom Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte
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Diese Studie befaßt sich anhand eines umfangreichen Quellenmaterials mit einem der wichtigsten Handlungssymbole mittelalterlicher Rechtsgeschäfte, dem Stab. Die gerichtliche Fertigung von Rechtsgeschäften mit dem Stab vollzog sich bis weit in die Neuzeit hinein mit vorgeschriebener Rede und Gebärde in einem durch Zwischenurteile gegliederten Prozeß. Der entscheidende rechtssymbolische Gehalt lag im rechtsbegründenden Stabritus, in der feierlichen Übereignung am und mit dem Stab des Richters. Nicht geringer ist die Bedeutung des Stabs für das Gelübde und dessen Bekräftigung. Abschließend werden der Stab als Symbol und das Ritual für Gelöbnis und Fertigung in große rechtsgeschichtliche Zusammenhänge eingeordnet.
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Auflage 1. Auflage 1976
Einband Paperback
Seitenzahl 132
Format 13,5 x 21 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-6682-7
VGP-Nr. 406682
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