Andachtsbild mit Text

Freunde Jesu unter dem Kreuz


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DIE LIEBE HÖRT NIE AUF

Das Bild vom Rosenberger Altar zeigt
die Freunde Jesu nach der Kreuzabnahme.
Alle Apostel waren aus Angst geflohen,
ließen Jesus in seiner Passion im Stich.
Aber drei Männer standen zu Jesus. Josef
von Arimathäa, Mitglied des Hohenrates,
bat Pilatus mutig um den Leichnam Jesu.
Im Gebet findet er Ruhe und Kraft.
In der Mitte – es ist nicht Johannes –
blickt der Vertrauteste Jesu hinüber
zur »Schmerzhaften Mutter Gottes«.
So lautet das Patrozinium dieser Kirche.
Auf ihrem Schoß liegt ihr toter Sohn.
Neben dem namenlosen Jünger, dem Jesus
am Kreuz seine Mutter anvertraute,
Nikodemus – sprachlos, aber hilfsbereit.
Darunter Maria, Mutter eines Apostels.
Doch zentral im Bild überragt alle
die Maria aus Magdala. Ihr gilt spontan
die Aufmerksamkeit des Betrachters.
Unter den Frauen, die Jesus nachfolgen,
steht sie ihm sicher am nächsten.

Er heilt sie von einer bösen Krankheit,
sie dient ihm mit allem, was sie hat.
Sie steht zum Gekreuzigten auf Golgota,
bekennt sich zu ihm unter Lebensgefahr,
ohne Angst vor Roms gnadenloser Gewalt.
Im Bild wirkt sie ruhig, nachdenklich.
Sie kannte die bewegende Brot-Rede Jesu:
»Ich bin das Brot des Lebens.
Wer davon isst, wird nicht sterben« (Joh 6).
Ähnliches sagte er zum Tod des Lazarus:
»Wer mir glaubt, wird leben, auch wenn
er stirbt« (Joh 11). Alle horchten auf!
Maria erinnert sich, vertraut seinem Wort.
Ihr roter Mantel betont ihre große Liebe.
Sie schaut nicht nach unten,
sondern erwartungsvoll nach oben!
Im Glauben erfährt sie: Jesus lebt!
Und das soll sie den Aposteln verkünden:
»Ich habe den Herrn gesehen.«
Augustinus und die Kirchenväter nennen
sie mit Recht: »Apostelin der Apostel«.
Eine starke Frau – Vorbild gerade heute.

Jesus,
wir sehen Maria aus Magdala
nach deiner Herabnahme vom Kreuz.
Sie hat dein Sterben voll miterlebt.
Sie weinte. Ihre Trauer war groß.
Sie hat ihr Liebstes verloren – dich.
Aber sie schaut nicht nach unten,
ins Bodenlose, in ein Nichts.
Ihr Blick geht nach oben, zu Gott.
Bei ihm weiß sie dich geborgen,
bei deinem Vater, in seiner Hand.
Darum wirkt sie ruhig und gefasst,
so als hörte sie eine Stimme.
Und sie empfängt von oben die Gewissheit:
»Die Liebe hört niemals auf« (1 Kor 13).

Text: Theo Schmidkonz SJ
Bild: Sieger Köder, Freunde Jesu unter dem Kreuz.
Rosenberger Altar (Ausschnitt)
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Auflage 1. Auflage 2017
Einband Andachtsbild mit Text
Ausstattung 4-seitig
Format 8,8 x 12,5 cm
Bestell-Nr. 975 T
VGP-Nr. 619751
Sieger Köder

3. Januar 1925 geboren in Wasseralfingen
1947 bis 1951 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1954 bis 1965 Kunsterzieher in Aalen
1965 bis 1970 Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und München
1971 Priesterseminar in Rottenburg, Priesterweihe
Von 1975 bis 1995 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg
1985 Ehrentitel »Monsignore« von Papst Johannes Paul II. sowie Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1993 Ernennung zum Professor »honoris causa« durch das Land Baden-Württemberg
Von 1995 lebte und arbeitete Sieger Köder im Ruhestand in Ellwangen.
Zahlreiche Arbeiten im Kirchenraum, Wandmalerei, Fenster, Altäre, Tabernakel, Kreuzwegstationen, Ölbilder, Zeichnungen, Illustrationen.
Sieger Köder wurde am 3. Januar 2015 zu seinem 90. Geburtstag Ehrenbürger der Gemeinde Rosenberg.
Am 9. Februar 2015 verstarb Sieger Köder in Ellwangen. Er wurde am 14. Februar 2015 in Wasseralfingen beigesetzt.

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