Früher war ich ein flottes Huhn, heute bin ich eine lahme Ente

Meine alte Mutter, ihre Pflegekräfte aus Osteuropa und ich

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Im deutschsprachigen Raum leben mehr als vier Millionen pflegebedürftige ältere Menschen. Meistens übernehmen die Söhne und Töchter die Verantwortung und entscheiden, wie die Pflege der Eltern aussehen soll.

Sigrid Tschöpe-Scheffler und ihre Mutter haben sich für die – in Deutschland durchaus umstrittene – Unterstützung durch 24-Stunden-Kräfte aus Osteuropa entschieden. So konnte die Mutter lange zu Hause leben, auch dann noch, als später der »schwarze Affe«, wie sie die fortschreitende Demenz nannte, hinzukam.

Die pfiffige, weltoffene und humorvolle Dame ergreift die Chance, das Zusammenleben mit ihren Betreuungspersonen für einen persönlichen und kulturellen Austausch zu nutzen. So entstehen sonder- und wunderbare, zum Teil auch traurige Geschichten, die zeigen, dass auch eine Pflegesituation lebendig und bereichernd sein kann.
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Auflage 1. Auflage 2020
Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 200
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-8436-1233-3
VGP-Nr. 011233
Schlagwörter Alter, Erfahrungsbericht, Familie, Lebensende, Lebenslust
  • Daniela Jasch, Redakteurin für Familienthemen, Gesellschaft und Frauen sowie Mutter zweier Buben
    »Ungeheuer menschlich, anregend und berührend: Ein Buch zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema, das mich alles in allem sehr berührt hat. Sigrid Tschöpe-Scheffler beschreibt den Pflegealltag aus einer ganz persönlichen Position heraus – geht es doch um die Betreuung ihrer eigenen Mutter. Dabei gelingt der Autorin etwas Wunderbares: nämlich zu offenbaren, dass die Pflege der kranken Mama neben den vielen Strapazen doch so viel Menschliches, Bereicherndes, Lebendiges und Erheiterndes bereit hält. Es ist schön, beim Lesen zu spüren, wie eine das gesamte Familienleben doch sehr belastende Aufgabe zu einer neuen Nähe und Verbundenheit zwischen Tochter und Mutter führt. Das Buch belegt für mich daher auf anschauliche Weise, wie sehr kranke und alte Menschen, im Übrigen auch Kinder – kurzum alle, um die wir uns kümmern und für die wir fürsorglich tätig sind – uns inne halten lassen, um uns selbst zu reflektieren, zu hinterfragen. Und somit zu uns selbst führen. Zu unserer eigenen, ganz persönlichen Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt – und letztendlich mit dem Vergänglichen.«

  • Helga Peppekus, Leserin
    Mit diesem  Buch hat die Autorin die oft  turbulenten letzten Jahre  mit ihrer Mutter aufgearbeitet und abschließen können. Herausgekommen ist ein Ratgeber für Alle, die für ein Elternteil im hohen Alter nur das Beste wollen. Das Buch liest sich leicht, ist spannend, enthält viel Humor, aber auch viele Selbstzweifel. Es ist vor allem ehrlich. Es hat ein ansprechendes Äußere; ich nehme es gern in die Hand.

  • Johannes Schopp, Mit-Entwickler des Ausbildungskonzeptes zu Dialogprozess-Begleitung »Ermutigung zum Dialog«
    In ihrem neusten, mal nicht pädagogischen Buch ist Sigrid Tschöpe-Scheffler eine unheimlich persönliche und berührende Zeitreise durch die letzten Lebensjahre ihrer Mutter gelungen. Erfrischend, mitreißend, mit feinsinnigem Humor und stets sehr respektvoll, manchmal auch zweifelnd, erzählt die Autorin die Geschichte der letzten 15 Lebensjahre ihrer betagten Mutter, die sich auf immer neue Begleiter*innen aus mehreren Ländern Osteuropas mit großer Offenheit und Neugier einlässt.  [...]

    Spannend, berührend und zu keiner Zeit langweilig, unbedingt lesenswert.

Sigrid Tschöpe-Scheffler

Dr. Sigrid Tschöpe-Scheffler, bis 2015 Professorin an der Technischen Hochschule Köln für Familienbildung und Leiterin des Instituts für Kindheit, Jugend und Familie. Sie arbeitet heute freiberuflich als Familien- und Erzie-hungsberaterin, Autorin und Referentin im In- und Ausland.igrid Tschöpe-Scheffler, geb. 1951. Sozialpädagogin, Diplompädagogin, Dr. phil., Professorin für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Köln.

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