Andachtsbild mit Text

Fußwaschung


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GELEBTE LITURGIE

Der Evangelist Johannes versteht
seinen Bericht von der Fußwaschung
als wichtigen Erklärungsversuch
für den Sinn der Eucharistie.
Auch der Maler dieses Bildes
macht in knapper, dichter Form
den Zusammenhang zwischen
Eucharistie und Fußwaschung deutlich.
Das auf dem Tisch gebrochene Brot
und der aus vielen Trauben
gepreßte Wein im Kelch sind Zeichen
der äußersten Liebe Jesu ebenso
wie das Waschen der Füße des
Petrus und seiner Freunde.
Jesus wollte gelebte Liturgie
und keinen erstarrten Ritus.
Der Herr geht zu Boden,
kniet nieder vor sündigen Menschen,
tut, was Aufgabe von Sklaven war.
Kein Wunder, daß Petrus sich wehrt.
Jetzt gibt es kein Herrschen mehr,
nur noch den liebenden Dienst.

Das Eigentliche von Jesus sehen wir
nicht - sein Gesicht. Es ist verhüllt.
Aber dort, wo Petrus am schmutzigsten
ist, erscheint das Antlitz des Herrn.
Weil Jesus in den Schmutz eintaucht,
taucht aus diesem Schmutz auf
das Bild seiner unendlichen Liebe.
»Geheimnis des Glaubens.«
Die Fußwaschung Jesu ist wie eine
Kurzformel unseres Glaubens.
Wir bekennen im Credo der Kirche:
Jesus, der Sohn Gottes, ist
vom Himmel heruntergekommen,
heruntergekommen zu denen ganz unten.
Ein heruntergekommener Gott also,
»erniedrigt bis zum Tod am Kreuz«.
Die beiden Schatten an der Wand
könnten auch unsere Schatten sein.
Sie neigen sich einander zu.
Die Fußwaschung darf nicht aufhören.
Wie Jesus sich uns in Liebe zuneigt,
sollen auch wir uns einander zuneigen.

Jesus,
wir feiern dich
und deine Liebe,
die bis zum Äußersten geht,
in unserer Liturgie.
Du aber erwartest von uns
gelebte Liturgie,
wie du sie vorgelebt hast.
Wir sollen einander lieben,
auch wenn wir schmutzig sind.
Dann erscheint
auf dem Grund dieses Schmutzes
das Wunder deiner Liebe:
das Antlitz deines Erbarmens
und deiner Treue.

Text: Theo Schmidkonz SJ
Bild: Sieger Köder, Fußwaschung
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Einband Andachtsbild mit Text
Ausstattung 4-seitig
Format 8,8 x 12,5 cm
Bestell-Nr. 862 T
VGP-Nr. 618621
Sieger Köder

3. Januar 1925 geboren in Wasseralfingen
1947 bis 1951 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1954 bis 1965 Kunsterzieher in Aalen
1965 bis 1970 Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und München
1971 Priesterseminar in Rottenburg, Priesterweihe
Von 1975 bis 1995 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg
1985 Ehrentitel »Monsignore« von Papst Johannes Paul II. sowie Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1993 Ernennung zum Professor »honoris causa« durch das Land Baden-Württemberg
Von 1995 lebte und arbeitete Sieger Köder im Ruhestand in Ellwangen.
Zahlreiche Arbeiten im Kirchenraum, Wandmalerei, Fenster, Altäre, Tabernakel, Kreuzwegstationen, Ölbilder, Zeichnungen, Illustrationen.
Sieger Köder wurde am 3. Januar 2015 zu seinem 90. Geburtstag Ehrenbürger der Gemeinde Rosenberg.
Am 9. Februar 2015 verstarb Sieger Köder in Ellwangen. Er wurde am 14. Februar 2015 in Wasseralfingen beigesetzt.

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