Geistliches Leben und standesgemäßes Auskommen

Adlige Damenstifte in Vergangenheit und Gegenwart
Kraichtaler Kolloquien, Band 1
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Von adligen Damenstiften weiß man in unseren Tagen gemeinhin wenig, nur da und dort erinnert man sich vielleicht der Werke Theodor Fontanes oder der niedersächsischen »Heideklöster« und ihrer Kunstschätze.

Das vorliegende Buch basiert auf einer Tagung des Jahres 1996 in Kraichtal-Gochsheim und betrachtet das merkwürdige Phänomen der Kanonissen- und Fräulein- respektive Damenstifte im Wandel von rund zwölf Jahrhunderten: Stifte, die bereits im Mittelalter gegründet wurden und zum Teil noch heute bestehen, aber auch jüngere Gründungen, wie etwa das Kraichgauer Adelige Damenstift, die im 18. Jahrhundert unter ganz anderen Voraussetzungen entstanden sind und sich teils an den älteren Vorbildern orientiert, teils von ihnen distanziert haben.

Bei dieser Betrachtung erweist sich das Langzeitphänomen einer mit standesgemäßen Lebensformen verbundenen Frauenfrömmigkeit als außerordentlich vielschichtig und wandlungsfähig: als ein spannendes Thema, das dem Leser ganz unvermutete Perspektiven eröffnet.
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Auflage 1. Auflage 1998
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Ausstattung mit 1 Farbtafel
Seitenzahl 180
Format 15 x 23 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-1305-0
Alte ISBN 978-3-928471-17-1
VGP-Nr. 401305
Kurt Andermann (Hg.)

Kurt Andermann, geb. 1950, war bis 2016 Archivdirektor am Generallandesarchiv Karlsruhe, davor drei Jahrzehnte lang Referent und Projektleiter bei der amtlichen Landes- und Kreisbeschreibung in Baden-Württemberg und lehrt an der Universität Freiburg i. Br. Landesgeschichte. Begründer und Organisator der Kraichtaler Kolloquien. 1985 bis 1995 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e. V. und Herausgeber der Oberrheinischen Studien. Mitglied des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte und der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Arbeitsschwerpunkt z. Zt. Verfassungs- und Sozialgeschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.

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