Geld, Gesellschaft und Gewalt

Kapital und Christentum (Band 1)

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Mit dieser Trilogie bietet Eugen Drewermann eine umfassende Analyse der Entstehung und der Wirksamkeit des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Außerordentlich detailreich belegt, werden dessen Strukturen und Prinzipien durchschaubar – und die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt ohne Beschönigung sichtbar. Denn erst wenn wir verstehen, wie der Kapitalismus funktioniert und warum wir ihn uns nicht länger leisten können, zeichnen sich auch tragfähige Lösungen ab.

Eugen Drewermanns Überlegungen zielen auf die wichtigste aller Fragen: Was für Menschen sind wir eigentlich? Woran zu glauben lohnt sich wirklich?

Band 1 zeichnet die enorme Warenproduktion seit der Industrialisierung nach. Es geht um das Gesetz des sog. freien Marktes: die Maximierung des Gewinns; es geht um Preise und Löhne; um die Abhängigkeit der Unternehmer von den Geldmitteln der Kreditgeber: der Banken und Aktionäre. Das System lebt von der Schaffung permanenten Unrechts und wachsender Ungerechtigkeit; es spaltet zwischen Arm und Reich; es stützt sich auf Gewalt und erhält sich durch Gewalt.
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Auflage 1. Auflage 2016
Einband Hardcover mit Schutzumschlag
Ausstattung mit zahlreichen s/w- und farbigen Abbildungen mit Registern, klimaneutral gedruckt
Seitenzahl 406
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-8436-0817-6
VGP-Nr. 010817
Schlagwörter Kirche und Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Sozialethik, Tiefenpsychologie, Wirtschaftsethik
  • »Publik-Forum«, Nr. 19/2016, Norbert Copray
    »... Es muss Schluss sein mit der »Ausbeutung von Mensch und Natur«. Drewermann zeigt, was uns dabei leiten sollte.«
  • »Zeitzeichen«, Nr. 2/2017, Christoph Fleischmann
    »... Insgesamt hat Drewermann mit feinem Sarkasmus eine kenntnisreiche Analyse geschrieben und mit vielen konkreten Beispielen aus der akribischen Zeitungslektüre angereichert.«
Eugen Drewermann

Dr. Eugen Drewermann ist Theologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller mit internationaler Reichweite; er gehört zu den erfolgreichsten theologischen Autoren. Für sein friedenspolitisches Engagement wurde er 2007 mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet, 2011 erhielt er den internationalen Albert-Schweitzer-Preis, 2019 den Preis der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft. Der gefragte Referent nimmt immer wieder Stellung zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen.

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    »Es gibt im Kapitalismus keine Messfühler, die auf Mitleid oder Menschlichkeit oder moralische Verantwortung reagieren würden (...) Womit man es zu tun hat, sind nicht Personen, die man mit moralischen oder religiösen Argumenten erreichen könnte; man hat es zu tun mit einem System, das nach eigenen Regeln funktioniert, und nur, wenn man diese Regeln begreift, und im Rahmen ihrer Betriebslogik ändert, besteht eine gewisse Aussicht, etwas zu erreichen.«

    Eugen Drewermann