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Geschichte der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Band 1: Christentum im Südwesten bis 1800. Das 19. Jahrhundert; Band 2: Das 20. Jahrhundert
Im Auftrag des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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In den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurde die Diözese Rottenburg als württembergisches Bistum neu gegründet. Die vielfältigen regionalen Traditionen des Christentums, die bis in das frühe Mittelalter zurückreichen, leben bis in die Gegenwart weiter und geben dem Bistum sein unverwechselbares Profil. Heute zählt es zu den größten Diözesen Deutschlands und ist vielfältig eingebunden in das Netzwerk einer Weltkirche, die sich ihrer ökumenischen Verantwortung bewusst ist.

Die neue Geschichte der Diözese Rottenburg-Stuttgart geht den Spuren des Christentums in Südwestdeutschland von seinen Anfängen an der Wende von der Antike zum Mittelalter bis zu den Umbrüchen der Gegenwart nach. Durch die Jahrhunderte entwickelte sich die Region zu einem »religiösen Raum«, der durch das Christentum tief geprägt und geformt wurde. Fast 1.500 Abbildungen, Karten und Pläne erläutern den Text und öffnen weitere Perspektiven.

Das Team von Autorinnen und Autoren erzählt aber nicht nur die Geschichte der Kirche und ihrer Institutionen. Als Geschichte des Christentums »vor Ort« entstand eine Geschichte des »geglaubten Gottes« und damit eine Geschichte des Volkes Gottes in seiner historischen Vielfalt.

Bischof Dr. Gebhard Fürst entwickelt in einem abschließenden Beitrag Perspektiven für Kirche und Pastoral im 21. Jahrhundert, denn historische Selbstvergewisserung bietet stets auch die Grundlage für einen Blick in die Zukunft.
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Auflage 1. Auflage 2019
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Ausstattung Zwei Bände mit sehr zahlreichen, überwiegend farbigen Abbildungen, Plänen und Karten
Seitenzahl 1524
Format 21 x 27 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-0571-0
VGP-Nr. 400571
Wolfgang Zimmermann (Hg.)

Wolfgang Zimmermann war von 1999 bis 2010 Vorsitzender des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er lehrt als Honorarprofessor an der Universität Heidelberg und ist stellvertretender Vorsitzender der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Seit 2010 leitet er im Landesarchiv Baden-Württemberg das Generallandesarchiv Karlsruhe. In seinen Publikationen beschäftigt er sich mit Themen der südwestdeutschen Kirchen- und Landesgeschichte.

Andreas Holzem (Hg.)

Andreas Holzem lehrt Kirchengeschichte an der Universität Tübingen. Seine Forschungen, auch in DFG-Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs, widmet er einer kulturhistorisch geweiteten »Geschichte des geglaubten Gottes«. Krieg, Hunger, Mann-Frau-Beziehungen und die Wirkungen der Reformation waren Themen seiner jüngsten Publikationen.

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