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Der dritte Band der fünfbändigen, in mehreren Sprachen erscheinenden Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils behandelt die Arbeit des Konzils im Übergang vom Pontifikat Papst Johannes XXIII. zu Papst Paul VI. Schwerpunkt dieser Tagungsperiode soll - wie Paul VI. selbst eindringlich erklärt - die Konstitution über die Kirche sein. Bei der Diskussion um das Bischofsamt wird das Verhältnis von Episkopat und Primat zum Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen. Aber auch die Dekrete über den Ökumenismus, die Juden und die Religionsfreiheit stehen zur Debatte.
Giuseppe Alberigo, international bekannter Historiker, lehrte an der Universität Bologna und ist Direktor der Bibliothek des Istituto per le Scienze Religiose. Er gilt als der führende Experte für das Zweite Vatikanische Konzil weltweit und war lange Zeit Mitglied des Direktionskomitees der Zeitschrift Concilium. Er verstarb im Jahr 2007.