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Christliche Glaubenssätze erscheinen der Mehrheit unserer Gesellschaft als inhaltsleere Floskeln, nicht länger glaubwürdige Aussagen. Gott ist allmächtig, gütig und gerecht? Schöpfer des Himmels und der Erde? Insbesondere junge Menschen quittieren solche Formeln oft nur noch mit verständnislosem Kopfschütteln.
Dieses Buch zeigt neue Wege einer glaubwürdigen Rede von Gott auf. Und findet sie dort, wo Menschen leben und arbeiten, wo Entscheidungen getroffen werden und unsere Welt gestaltet wird. Dort, wo sich jede Rede von Gott bewähren muss, wenn sie Glaubwürdigkeit beanspruchen will: zum Beispiel in einer Flüchtlingsunterkunft, in einem Finanzinstitut, einem Kindergarten, einer Grundschule und an einem Moscheeneubau. Ein Buch, das unser Reden von Gott wieder an die Alltagswirklichkeit anbindet.
Andreas Benk ist Professor für Katholische Theologie/Religionspädagogik am Ökumenischen Institut für Theologie und Religionspädagogik der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Er wurde in Theologischer Ethik promoviert und habilitierte sich an der Universität Tübingen für das Fach Philosophische Grundfragen der Theologie.