Katastrophen

Vom Untergang Pompejis bis zum Klimawandel

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In dichter Folge berichten die Medien von Naturkatastrophen, die sich irgendwo auf der Welt ereignen. Ob Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis – wir sind durch die Bilder und Berichte unmittelbare Zeugen der Ereignisse. Doch was wissen wir wirklich vom Umgang mit Katastrophen in der Geschichte und Gegenwart in unserer eigenen und in fremden Kulturen? In diesem Buch wird von beispielhaft ausgesuchten Katastrophen berichtet, wobei der Bogen vom Untergang Pompejis im Jahre 79 n. Chr. bis zur gegenwärtigen Klimakatastrophe gespannt ist; aber auch weniger bekannte Naturereignisse werden beschrieben. Ausgewiesene Experten der jungen Forschung über historische Katastrophen lassen die Zeitgenossen über ihre Wahrnehmung der Katastrophe berichten.
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Auflage 1. Auflage 2009
Einband Hardcover mit Schutzumschlag
Ausstattung mit einigen Abbildungen
Seitenzahl 272
Format 13 x 21 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-0844-5
VGP-Nr. 400844
Schlagwörter Geschichte, Natur
  • Rhein-Neckar-Zeitung, 12. Januar 2010
    »... Was die Auswahl der dramatischen Geschehnisse betrifft, so erläutert der Herausgeber: »Das komplexe Wirkungsgefüge von Katastrophen auf Gesellschaften zwischen natürlicher Bedingtheit, sozialen Folgen und ihrer kulturellen Deutung lässt es geraten sein, sich auf bestimmte Typen von Katastrophen zu beschränken.« So wurden Ereignisse mit naturalem Kern ausgewählt: Erdbeben, Stürme, Sturmfluten und Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Tsunamis, zudem eine Dürre und ein Bergrutsch.
    In die spannenden Schilderungen dieser einschneidenden Ereignisse fließen auch ihre Darstellungen in den unterschiedlichen Medien – vom Brief bis zum Film – ein. So liegen im ersten Beitrag für den Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 mit den beiden Vesuv-Briefen des jüngeren Plinius außergewöhnliche Informationsquellen vor, die einen tiefen Einblick in das damalige Geschehen gewähren. Und im letzten beschriebenen Fall der Klimakatastrophe spielt – wie eingangs erwähnt – Roland Emmerichs Kinostreifen »The Day after Tomorrow« eine wichtige Rolle: »Wie kein zweites Produkt der Filmschmiede Hollywood hat er die Klimakatastrophe in Bilder gefasst und ihr damit gleichsam ein Gesicht gegeben.«
  • Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Heft 1 / 2011
    »... Der packend geschriebene, sorgfältig redigierte Sammelband ist mit einem Glossar, einem Personen- und Ortsregister ausgestattet. Er enthält eine Fülle von Anregungen und dürfte sein Publikum finden.«
Gerrit J. Schenk (Hg.)

Gerrit J. Schenk ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und Lehrbeauftragter an der Universität Stuttgart.

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