Kommunen im Nationalsozialismus

Verwaltung, Partei und Eliten in Südwestdeutschland
Oberrheinische Studien, Band 38
Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.
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Dieser Band über Kommunen in der NS-Zeit geht der nun schon sehr alten Frage nach, »wie es dazu kommen konnte«. Sein Untersuchungsgebiet dafür ist Mikrogeschichte: große und kleine Kommunen im Südwesten, in ihrer Sozialstruktur, ihrer Verwaltung, dem Verhalten ihrer Eliten – es geht um das Funktionieren der Funktionäre, um die Bildung politischer Gruppen und deren Bestand seit den 1920er Jahren bis über 1945 hinaus. Die kommunale Verwaltung arbeitete 1933 weiter; sie konnte verzögern, konnte sich arrangieren, konnte auch – meist unter dem Postulat des Selbsterhalts – die NS-Maschinerie beschleunigt in Gang setzen.

Die Verfasser beschreiben gerade auf der lokalen Ebene Verhaltensmuster, Verwaltungsstrukturen und Szenarien des NSDAP-Apparats, wie sie auf Landes- und Reichsebene oft schwerer zu fassen sind.
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Auflage 1. Auflage 2019
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Seitenzahl 394
Format 17 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-7843-1
VGP-Nr. 407843
Konrad Krimm (Hg.)

Prof. Dr. Konrad Krimm, geb. 1946, wirkte nach dem Studium von Geschichte und Germanistik in Heidelberg, Wien und Zürich als Archivar im Generallandesarchiv Karlsruhe, im Hauptstaatsarchiv Stuttgart und in der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. Er ist Honorarprofessor an der Universität Karlsruhe und leitet seit 2000 die Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein.

Heinrich Maulhardt (Hg.)

Dr. Heinrich Maulhardt. Studium der Fächer Geschichte und Politikwissenschaften in Mainz und Frankfurt am Main. Seit 1991 Leiter des Stadtarchivs und der Städtischen Museen Villingen-Schwenningen, seit 2008 Leiter der Stabsstelle Archiv und Dokumentenmanagement der Stadt Villingen-Schwennigen. Forschungsschwerpunkte: Stadtgeschichte Villingen-Schwenningen insgesamt, Gründung und Entwicklung der Stadt Villingen-Schwenningen bis heute, Geschichte des Villinger Frauenhauses im 15. und 16. Jahrhundert.

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