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Der Kommunismus hat tiefe Einschnitte in der Kultur Europas hinterlassen. Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer stehen die Theologie und die christlichen Kirchen vor der bisher kaum in Angriff genommenen Aufgabe, das schwere Erbe des Kommunismus theologisch und ethisch zu reflektieren. Es geht vor allem darum, die Opfer stärker in den Blick zu nehmen und einen angemessenen Umgang mit dem vergangenen Systemunrecht zu finden.
Der vorliegende Band enthält Beiträge namhafter katholischer, orthodoxer und evangelischer Theologen und Sozialethiker, die Perspektiven für eine gemeinsame versöhnte Zukunft in Europa aufzeigen.
Cornelia Bystricky, Dipl. theol., geboren 1982, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialethik der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.