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Die Beiträge des Bandes behandeln zentrale Probleme der Textüberlieferung in Form von »libelli« und großen Sammelhandschriften, die für das Verständnis hagiographischer Texte, für ihre Verbreitung, Benutzung und Rezeption unabdingbar sind. Weitere Heiligentexte werden zum ersten Mal ediert (Wulframn v. Fontenelle), einem neuen Verfasser zugewiesen (Aichardus / Hugo von Jumièges), oder als karolingisches »doublet hagiographique« (Neuschöpfung) einer merowingischen Vorlage erwiesen (Justus/ Justinus von Auxerre/ Beauvais).
Dr. Martin Heinzelmann ist Leiter eines internationalen Forschungsvorhabens zu den hagiographischen Quellen des ersten Jahrtausends, in dessen Rahmen seit 1986 zahlreiche Arbeiten veröffentlicht wurden.