Andachtsbild mit Text

Maria durch ein Dornwald ging


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ROSEN IM DORNWALD – GOTT WIRD MENSCH

Von einer schwangeren Frau sagte man:
Sie ist gesegneten Leibes.
Sie ist also ein Segen für die Welt.
Jeder neue Mensch, der entsteht,
der im Mutterleib langsam heranwächst,
ist ein Zeichen erwartungsvoller Hoffnung –
erst recht, wenn Gott selbst Mensch wird.
Im Bild hütet Maria diesen Schatz,
denkt nach, was dies alles bedeutet.
In einem alten Volkslied heißt es:
»Maria durch ein Dornwald ging.«
Der Wald voller Dornen ist ein Symbol.
Einmal für den schwierigen Weg Marias
zu Elisabet über ein weites Bergland.
Dann auch ein Bild für ihre Situation:
Ein Kind – empfangen vom Heiligen Geist –
wer glaubt dies? Auch Josef zweifelt.
Der Dornwald weist auch auf ihre Zukunft,
die ebenfalls voller Probleme sein wird:
Maria versucht mit der ganzen Verwandtschaft,
Jesus mit Gewalt heimzuholen,
um ihn vor dem sicheren Tod zu bewahren.

Sie hört von ihrem Sohn die herben Worte:
»Wer ist meine Mutter?«
Ihr Weg ist ein Weg durch die Wüste.
Aber – so heißt es in diesem Lied weiter:
»Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen.«
Weil Maria mit Jesus verbunden lebt,
weil sie seinen Weg bejaht und erträgt,
weil sie Jesus »in ihrem Herzen bewahrt«,
in ihrem Innersten eins ist mit ihm –
darum fangen die Dornen zu blühen an,
werden Dornen zu Rosen, zu Liebeszeichen.
Und diese »Liebe hört niemals auf«.
»Als das Kindlein durch den Wald getragen«,
durch einen dichten, tödlichen Dornwald,
»da haben die Dornen Rosen getragen«.
Ein Bild der Verheißung und Zuversicht:
Die ewige Liebe ist Mensch geworden.
Die Rose verwandelt jetzt jeden Dornwald.
Und der Morgenstern in der Nacht
verspricht Licht und ewiges Leben
über unseren sicheren Tod hinaus.

Jesus,
der Weg deiner Mutter war dornenreich.
Kein Platz für sie in Betlehem.
Gebären muss sie in einem Stall.
Nur durch Flucht kann sie dich retten.
Später kann sie das nicht mehr.
Hilflos steht sie unter deinem Kreuz.
Aber durch den dichten Dornwald hindurch
trägt sie dich, Jesus – treu.
Und du trägst verborgen auch sie.
Du liebst Maria, du liebst auch uns.
Du bringst unsere Dornen zum Blühen,
du verwandelst unsere Tränen in Rosen.
Darum werden wir leben, über-leben.
Denn deine Liebe ist stärker als der Tod.

Bild: Sieger Köder, Maria durch ein Dornwald ging
Text: Theo Schmidkonz SJ
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Auflage 1. Auflage 2013
Einband Andachtsbild mit Text
Ausstattung 4-seitig
Format 12,5 x 8,8 cm
Bestell-Nr. 967 T
VGP-Nr. 619671
Sieger Köder

3. Januar 1925 geboren in Wasseralfingen
1947 bis 1951 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1954 bis 1965 Kunsterzieher in Aalen
1965 bis 1970 Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und München
1971 Priesterseminar in Rottenburg, Priesterweihe
Von 1975 bis 1995 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg
1985 Ehrentitel »Monsignore« von Papst Johannes Paul II. sowie Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1993 Ernennung zum Professor »honoris causa« durch das Land Baden-Württemberg
Von 1995 lebte und arbeitete Sieger Köder im Ruhestand in Ellwangen.
Zahlreiche Arbeiten im Kirchenraum, Wandmalerei, Fenster, Altäre, Tabernakel, Kreuzwegstationen, Ölbilder, Zeichnungen, Illustrationen.
Sieger Köder wurde am 3. Januar 2015 zu seinem 90. Geburtstag Ehrenbürger der Gemeinde Rosenberg.
Am 9. Februar 2015 verstarb Sieger Köder in Ellwangen. Er wurde am 14. Februar 2015 in Wasseralfingen beigesetzt.

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