Andachtsbild mit Text

Maria von Magdala am Grab


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DER TOD ZERBRICHT

Sieger Köder malt nie den
auferstandenen Herrn selbst.
Er läßt ihn erahnen in Menschen,
die ihn zutiefst erleben durften
wie hier im Bild Maria aus Magdala.
Sie sucht den toten »Jesus Nazarenus«
und begegnet dem lebendigen Christus.
Der Auferstandene ruft sie
bei ihrem Namen »Maria«,
und damit beginnt ihre Umkehr
vom Grab weg zum Leben.
Der Maler wählt verschiedene Bilder
als Lebenszeichen für den Gekreuzigten:
Auf dem Friedhof der Welt mit Gräbern
für Juden, Christen und Muslime
brechen die Grabplatten mit der In-
schrift »Adam« und »Eva« entzwei.
In der Mitte der Friedhofsmauer
zerbricht das Gesicht des Todes, des
heimlichen Herrschers dieser Welt -
sonst mit allen fertig geworden,
jetzt aber vom Auferstandenen besiegt.

Aus toten Steinen blühen Rosen,
weil die Kraft der Liebe Gottes
stärker ist als die Macht des Todes.
Im Hintergrund geht die Sonne auf.
Doch das Licht, das Maria trifft,
kommt von der »anderen Seite«, kommt
von der »unbesiegbaren Sonne«, Jesus.
Er ist der Lichtblick im Dunkel
ihrer Trauer, Tränen und Angst.
Noch kauert Maria am Grab;
aber bald wird sie aufbrechen
und den Auftrag Jesu erfüllen:
»Geh und verkünde meinen Brüdern!«
Die erste Botin des Auferstandenen -
eine Frau! Sie wird genannt:
»Apostelin der Apostel«, die leider
von diesen nicht ernst genommen wird:
Sie »hielten das alles für Geschwätz«.
Die Vorliebe Jesu für die Frauen
ist am Ostermorgen unübersehbar.
Wann werden dies endlich auch
die Männer der Kirche entdecken?

Jesus,
Maria von Magdala
sucht dich vergeblich,
bis ihr Herz versteht:
Du rufst ihren Namen,
du, Jesus, lebst,
lebst mitten unter uns.
Wir sind deine Brüder
und Schwestern für immer.
Jesus,
laß uns wie Maria
an dieser österlichen Botschaft
dankbar festhalten
und sie mutig weitersagen.

Text: Theo Schmidkonz SJ
Bild: Sieger Köder, Maria von Magdala am Grab
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Einband Andachtsbild mit Text
Ausstattung 4-seitig
Format 8,8 x 12,5 cm
Bestell-Nr. 863 T
VGP-Nr. 618631
Sieger Köder

3. Januar 1925 geboren in Wasseralfingen
1947 bis 1951 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1954 bis 1965 Kunsterzieher in Aalen
1965 bis 1970 Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und München
1971 Priesterseminar in Rottenburg, Priesterweihe
Von 1975 bis 1995 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg
1985 Ehrentitel »Monsignore« von Papst Johannes Paul II. sowie Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1993 Ernennung zum Professor »honoris causa« durch das Land Baden-Württemberg
Von 1995 lebte und arbeitete Sieger Köder im Ruhestand in Ellwangen.
Zahlreiche Arbeiten im Kirchenraum, Wandmalerei, Fenster, Altäre, Tabernakel, Kreuzwegstationen, Ölbilder, Zeichnungen, Illustrationen.
Sieger Köder wurde am 3. Januar 2015 zu seinem 90. Geburtstag Ehrenbürger der Gemeinde Rosenberg.
Am 9. Februar 2015 verstarb Sieger Köder in Ellwangen. Er wurde am 14. Februar 2015 in Wasseralfingen beigesetzt.

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