Martin von Tours

Leitfigur für ein humanes Europa und die Zukunft des Christentums in Europa

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Martin von Tours gehört zu den wichtigsten Glaubenszeugen Europas, der nicht nur im historischen Rückblick, sondern auch in seiner Wirkungsgeschichte für unsere Gegenwart von großer Bedeutung ist. Mit der Einrichtung des Martinusweges durch den Europarat 2005 bekam der große Heilige eine ganz besondere Bedeutung. Als Wegweiser einer Spiritualität des Teilens steht er für ein Europa, das nicht nur wirtschaftliche Interessen verfolgt. So kann er auch für Nichtchristen und Andersgläubige als bedeutende Symbolfigur Europas verstanden werden.

Die Beiträge dieses mit reichem Bildmaterial ausgestatteten Bandes basieren auf einem europäischen Kongress, der der Frage nachging, welches Potential Martin von Tours als Glaubenszeuge für eine Vernetzung von Orten, Instanzen und Nationen im Interesse eines sozial-humanen Europas bietet, das sich seiner christlichen Wurzeln, Werten und Leitbildern bewusst ist und bleibt.

Mit Beiträgen von Gebhard Fürst, Walter Fürst, Martin Heinzelmann, Werner Mezger, Annette Schavan, Wolfgang Urban und vielen anderen.
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Auflage 1. Auflage 2016
Einband Hardcover
Ausstattung durchgehend vierfarbig, mit zahlreichen Abbildungen
Seitenzahl 248
Format 16,5 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7966-1708-9
VGP-Nr. 201708
Schlagwörter Christentum, Heilige, Kirche und Gesellschaft, Werte
Bischof Dr. Gebhard Fürst

02. Dezember 1948 in Bietigheim geboren
1969 Abitur am Mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium Bietigheim
1969 Studium des Griechischen und Hebräischen am Collegium Ambrosianum in Stuttgart
1970 Studium der Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen
1972-1973 Studium der Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien
1975 Theologische Hauptprüfung (Erste Dienstprüfung)
Eintritt in das Priesterseminar der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Rottenburg
13. Dezember 1975 Weihe zum Diakon
11. Januar 1976 Diakonat in Nürtingen
27. März 1977 Priesterweihe durch Bischof Dr. Georg Moser in der Basilika St. Vitus in Ellwangen/Jagst
1977 Vikar in Stuttgart St. Josef
1979 Repetent am Bischöflichen Theologenkonvikt der Diözese Rottenburg-Stuttgart Wilhelmsstift in Tübingen und Doktorand von Prof. Dr. Max Seckler am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
1980 Zweite Dienstprüfung für die Theologen der Diözese Rottenburg-Stuttgart
1983 Kommissarischer Direktor des Theologenkonviktes Wilhelmsstift in Tübingen
1983-1985 Lehraufträge im Fach Katholische Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
1985-1986 Freistellung zum Abschluss der Dissertation und Seelsorgeauftrag in der Pfarrei Heilig Geist in Balingen
01. Juni 1986 Direktor der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Mitglied der Sitzung des Bischöflichen Ordinariates
17. Januar 1987 Promotion im Fach Fundamentaltheologie mit der Arbeit »Sprache als metaphorischer Prozess. Johann Gottfried Herders hermeneutische Theorie der Sprache«
1993 Vorsitzender des Leiterkreises der Katholischen Akademien in Deutschland
26. Januar 1999 Ernennung zum Päpstlicher Ehrenkaplan (»Monsignore«)
07. Juli 2000 Ernennung zum 11. Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart
17. September 2000 Bischofsweihe im Dom zu Rottenburg
2001-2005 Mitglied des Nationalen Ethikrats der Bundesregierung

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