Niederländische Kunstexporte nach Nord- und Ostmitteleuropa vom 14. bis 16. Jahrhundert

Forschungen zu ihren Anfängen, zur Rolle höfischer Auftraggeber, der Künstler und Ihrer Werkstattbetriebe
Studia Jagellonica Lipsiensia, Band 15
Herausgegeben im Auftrag des GWZO an der Universität Leipzig von Jirí Fajt, Markus Hörsch und Evelin Wetter
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Die südlichen Niederlande mit ihren dicht beieinander liegenden städtischen Zentren wie Brügge, Gent, Brüssel, Mecheln, Antwerpen usf. waren, in engem kulturellen und ökonomischen Verbund mit Paris, im 14.–-16. Jahrhundert die wichtigste Innovationsregion nördlich der Alpen. Eine zahlreiche, wohlhabende Bürgerschaft und höfische Kreise wetteiferten bei zahllosen Kunstaufträgen miteinander. Berühmt ist heute besonders die so genannte altniederländische Malerei, doch auch die Skulptur spielte eine bedeutende Rolle.

Werke beider Gattungen, insbesondere Schnitzaltäre erster Qualität, wurden nach ganz Europa exportiert. Und mehr oder weniger direkt wirkte der neuartige Realismus niederländischer Kunst (heute häufig als »nordische Renaissance« bezeichnet) auf die gesamte damalige Kunstwelt. Der vorliegende Band diskutiert in Überblicksuntersuchungen wie an Einzelbeispielen die Bedeutung niederländischer Kunst für Nord- und das östliche Mitteleuropa. Der Skulptur gilt dabei besonderes Augenmerk, und es zeigt sich, dass noch Vieles zu entdecken oder neu zu bewerten ist.
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Auflage 1. Auflage 2014
Einband Hardcover
Seitenzahl 352
Format 21 x 27 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-8415-9
VGP-Nr. 408415
Schlagwörter Kulturgeschichte, Kunstgeschichte
Markus Hörsch (Hg.)

Dr. Markus Hörsch forscht am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig, vor allem zur Kunst der Luxemburgischen und Jagiellonischen Zeit.

Jirí Fajt (Hg.)

Dr. Jirí Fajt forscht am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig, vor allem zur Kunst der Luxemburgischen und Jagiellonischen Zeit.

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