Oberschwaben und Spanien an der Schwelle zur Neuzeit

Einflüsse – Wirkungen – Beziehungen

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Die Wende vom Mittelalter zur Neuzeit war für Oberschwaben eine große Zeit seiner Geschichte. Die Verbindung mit Spanien, einem Land, das damals zur Weltmacht aufstieg, lohnt dabei eine speziellere Betrachtung. Selbstbewusst orientierten sich die Kaufherren der oberschwäbischen Städte bei ihren Geschäften großräumig in ganz Europa und darüber hinaus; Reisen führten sie nicht zuletzt auch nach Spanien.

Die Glaubensspaltung schuf den Stadtrepubliken neue Möglichkeiten der Unabhängigkeit; die kriegerischen Auseinandersetzungen führten aber auch spanische Truppen an den Bodensee. Gleichzeitig erneuerten und intensivierten sich traditionelle Formen der Frömmigkeit – nicht zuletzt das Wallfahrtswesen; von besonderer Bedeutung war auch in Oberschwaben die Pilgerfahrt zum Grab des Apostels Jakobus (d. Ä.) in Nordspanien: nach Santiago de Compostela.
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Auflage 1. Auflage 2006
Einband Paperback
Ausstattung mit 14 Bildtafeln
Seitenzahl 188
Format 17 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-0129-3
VGP-Nr. 400129
Klaus Herbers (Hg.)

Klaus Herbers, Dr. phil., geboren 1951. Studium der Geschichte und Romanistik in Köln, Poitiers und Saarbrücken. Nach Assistententätigkeit an der TU Berlin von 1983 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaft und Literatur und Dozent in Tübingen (Regesta Imperii). Seit 1987 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft, seit 1994 Mitglied im Expertenkomitee in Santiago de Compostela, Herausgeber der »Jakobus-Studien«. Seit 1998 Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Erlangen – Nürnberg. Forschungsschwerpunkte: Jakobus, Hispanica, Karolingerzeit, Papsttum im 9. Jahrhundert, insgesamt Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte.

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