Opfer des Unrechts

Stigmatisierung, Verfolgung und Vernichtung von Gegnern durch die NS-Gewaltherrschaft an Fallbeispielen aus Oberschwaben

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Die nationalsozialistische Gewalt- und Unrechtsherrschaft grenzte unter rassenideologischen Prämissen eine Vielzahl von tatsächlichen oder vermeintlichen Gegnern aus der propagandistisch überhöhten »Volksgemeinschaft« aus. Die Bandbreite der stigmatisierten, verfolgten und schließlich in ein Vernichtungsprogramm einbezogenen Gruppen reichte von politischen Opponenten, Juden und »Zigeunern« über sog. »Asoziale«, Homosexuelle und »lebensunwerte« Behinderte bis zu »fremdvölkischen« Angehörigen vor allem in Gestalt polnischer und sowjetischer Kriegsgefangener sowie Zwangsarbeiter. Der aus einer Tagung hervorgegangene Band gewinnt anhand neuerer Fallstudien erstmals für den oberschwäbischen Raum ein Gesamtbild der Stigmatisierung, Verfolgung und Vernichtung von Gegnern und Opfern des Nationalsozialismus. Auch wird ein Ausblick auf den Umgang mit den Opfern und Verfolgten des NS-Regimes nach 1945 gegeben.
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Auflage 1. Auflage 2009
Einband Hardcover
Ausstattung mit 85 z.T. farbigen Abbildungen
Seitenzahl 336
Format 17 x 23,5 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-1070-7
VGP-Nr. 401070
Edwin Ernst Weber (Hg.)

Dr. Edwin Ernst Weber, geboren 1958, Studium der Politikwissenschaft und Volkskunde, ist Kreisarchivar und Kulturamtsleiter des Landkreises Sigmaringen.

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