Paris, capitale des ducs de Bourgogne

Beihefte der Francia, Band 64
Herausgegeben vom Deutschen Historischen Institut Paris
  69,00 €
Inkl. 5% MwSt., exkl. Versandkosten
Auf Lager
lieferbar
Für die ersten beiden Herzöge aus dem Hause Valois, Philipp der Kühne (1363–1404) und Johann Ohnefurcht (1404–1419), war Paris Hauptresidenz und Schlüssel zur Macht. Erst unter Karl dem Kühnen (1467–1477) wird diese Bindung vollständig gelöst. Der Band stellt Aspekte der burgundischen Präsenz in Paris vor, die heute noch in der sogenannten »Tour Jean-sans-Peur« im ehemaligen Hallenviertel sichtbar ist. Orte und Symbole, Politik und Religion, Geld und Mentalität, Personen und Institutionen werden vorgestellt und kritisch betrachtet.
Mehr Informationen
Auflage 1. Auflage 2007
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Ausstattung mit 27 Abbildungen
Seitenzahl 496
Format 16,5 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-7459-4
VGP-Nr. 407459
Schlagwörter Burgund, Frankreich, Stadt
Werner Paravicini (Hg.)

Werner Paravicini, geboren 1942 in Berlin, ausgebildet in Berlin (FU), Göttingen, Freiburg i. Br., Löwen und Mannheim (dort Promotion 1970 bei Karl Ferdinand Werner, Habilitation 1982), war von 1970 bis 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Paris, von 1984 bis 1993 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte und historische Hilfswissenschaften in Kiel und leitete von 1993 bis 2007 das Pariser Institut. Seit 2004 ist er Honorarprofessor in Kiel. Er arbeitet über Hof und Adel im späten Mittelalter, die Herzöge von Burgund, die Hanse in Westeuropa und den Deutschen Orden im 14. und 15. Jahrhundert. Die Académie Royale de Belgique in Brüssel, die Académie des Inscriptions et Belles-Lettres in Paris, die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften haben ihn zum Mitglied gewählt. Als korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie leitete er von 1990 bis 2011 bis zum Projektabschluss deren »Residenzen-Kommission« und war im Anschluss bis 2014 Vorsitzender, seitdem ist er stellvertretender Vorsitzender der Leitungskommission des Nachfolgeprojekts »Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Urbanität im integrativen und konkurrierenden Beziehungsgefüge von Herrschaft und Gemeinde«. Wichtigste Veröffentlichungen: Guy de Brimeu (1975); Die Preußenreisen des europäischen Adels I (1989), II (1995); Die Wahrheit der Historiker (2010); Die ritterlich-höfische Kultur des Mittelalters (32011); Aufsatzbände I-III (2002, 2007, 2012); Colleoni und Karl der Kühne (2014); zahlreiche Editionen und Sammelbände.

Bertrand Schnerb (Hg.)

Bertrand Schnerb, Professor an der Universität Lille III, ist ein bedeutender französischer Fachmann für die Geschichte der Herzöge von Burgund aus dem Hause Valois.

Presseinformation drucken