Rittersitze

Facetten adligen Lebens im Alten Reich
Kraichtaler Kolloquien, Band 3
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Ein breites Spektrum von »Rittersitzen«, Burgen und Schlössern des Mittelalters und der Neuzeit samt zugehöriger Sakralkultur und Ökonomie, prägt die Kraichgauer Kulturlandschaft bis auf den heutigen Tag. Aber diese bis in die Gegenwart erfahrbare ritterschaftliche Prägung erschöpft sich keineswegs in den Burgen und Schlössern; sie beruht vielmehr auf einer Fülle unterschiedlicher Erscheinungsformen adliger Herrschaft.

Der von Kurt Andermann herausgegebene Aufsatzband stellt folgerichtig die verschiedenen Facetten adligen Lebens im Alten Reich dar.

Die einzelnen Beiträge erörtern die ritterliche Sakralkultur, gehen den wirtschaftlichen und administrativen Grundlagen adliger Herrschaft nach, widmen sich den Stadthöfen des Adels sowie dem kulturellen Leben, den Bibliotheken und der Musik an Rittersitzen.

Das zeitliche Spektrum spannt sich dabei vom späten Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches, die räumliche Perspektive reicht vom Mittel- und Oberrhein über den Kraichgau und Franken bis nach Bayern und Sachsen.
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Auflage 1. Auflage 2002
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Ausstattung mit 16 Abbildungen und 1 Farbtafel
Seitenzahl 200
Format 15 x 23 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-1307-4
Alte ISBN 978-3-928471-37-6
VGP-Nr. 401307
Kurt Andermann (Hg.)

Kurt Andermann, geb. 1950, war bis 2016 Archivdirektor am Generallandesarchiv Karlsruhe, davor drei Jahrzehnte lang Referent und Projektleiter bei der amtlichen Landes- und Kreisbeschreibung in Baden-Württemberg und lehrt an der Universität Freiburg i. Br. Landesgeschichte. Begründer und Organisator der Kraichtaler Kolloquien. 1985 bis 1995 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e. V. und Herausgeber der Oberrheinischen Studien. Mitglied des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte und der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Arbeitsschwerpunkt z. Zt. Verfassungs- und Sozialgeschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.

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