Sich fremd gehen

Warum Menschen pilgern

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Spätestens seit Hape Kerkeling über Monate die Bestsellerlisten anführte, ist Pilgern ein Modethema. Wer von Pilgerreisen berichtet, kann mit interessierten Nachfragen und achtungsvoller Anerkennung rechnen.
Doch Pilgern ist mehr als Freizeitbeschäftigung, ist mehr als das Ausloten körperlicher Grenzen. Detlef Lienau, evangelischer Pfarrer und Leiter von Pilgergruppen, konturiert das Pilgern im Spannungsfeld zwischen Modetrend und Ausdruck christlicher Existenz neu. Er begibt sich auf eine Reise in die Geschichte des Pilgerns, erzählt von biblischen Pilger-Figuren und skizziert Aspekte aktueller Pilgerspiritualität.

Ein kritischer Blick auf die populäre Pilgerpraxis sowie eine konstruktive Weiterentwicklung christlichen Pilgerns.
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Auflage 1. Auflage 2009
Einband Paperback
Seitenzahl 176
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-7867-2757-6
VGP-Nr. 302757
Schlagwörter Pilgern
  • Christ in der Gegenwart, Nr. 21 / 2009
    »... Deutlich wird hier eine eher asketisch-protestantische Sicht auf das Pilgern, unter der Überschrift: Unterwegs zu Gott. Der Autor präsentiert zum Beispiel das Pilgern in der Bibel, eine theologische Auseinandersetzung, Pilgern in der Gegenwartsliteratur (samt Hape Kerkeling) oder die psychologischen Dimensionen des Pilgerns bis hin zur sogenannten Flow-Erfahrung, also einer Art Glückserfahrung von »Einswerdung«. Pilgern ist für Lienau vor allem lohnende Mühe, innerer Wandel durch äußere Anstrengung. Angereichert mit konkreten Beschreibungen der verschiedenen Phasen und Schwellen des Unterwegsseins, eignet sich das Buch besonders als theologische Vorbereitung auf ein ausdrücklich christliches Pilgern.«
  • Der Pilger, Juli 2010
    »... Einen großen Bogen schlägt das Buch von den Quellen christlichen Pilgerns über die Heilige Schrift und die Geschichte bis heute. Dann aber gewinnt das Buch noch einmal mehr an Spannung und Tiefe, wenn es psychologische und vor allem theologische Grundzüge in den Blick nimmt, die zwar immer schon zu Wort kamen, aber hier ausdrücklich in einer sprachlich und theologisch bestechenden Weise; das Buch kommt aus der Praxis des Pilgerns, die gründlich reflektiert wird. Sein „roter Faden“ ist der Satz, mit dem das Buch schließt: „Das Ende der Straße ist unsere wahre Heimat. Lasst uns nicht die Straße mehr lieben als das Land, zu dem sie führt.“ Das Buch bietet Beachtenswertes zum Pilgern und darüber hinaus zum Glaubensleben an sich.«
Detlef Lienau

Detlef Lienau, geboren 1967, studierte evangelische Theologie in Göttingen, Bern, Hermannstadt/Sibiu und Heidelberg. Er ist Pfarrer, arbeitet derzeit als Religionslehrer und Reiseleiter für Pilgerfahrten und lebt als Gründungsmitglied in der Kommunität Beuggen.

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