Städtebünde und städtische Außenpolitik

Träger, Instrumentarien und Konflikte während des hohen und späten Mittelalters. 55. Arbeitstagung in Reutlingen 18. - 20. November 2016
Stadt in der Geschichte, Band 44
Veröffentlichungen des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung
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Bei der Erforschung von »Außenpolitik« in der Vormoderne ist neben den Aktivitäten von Territorien, Dynastien oder herausragenden Fürsten auch die mittelalterliche Stadt in dem vielgestaltigen politischen Gefüge des spätmittelalterlichen Reiches von Interesse. Die Wechselwirkung städtischer Interessenvertretung nach außen mit Konfliktlinien und Gruppen innerhalb der Stadt macht dieses Thema zu einem faszinierenden und komplexen Forschungsgegenstand, der eine Vielzahl von Aspekten städtischer Geschichte berührt. Insbesondere die Städtebünde gelten seit langer Zeit als höchster Ausdruck einer städtischen Außenpolitik im Sinne einer gemeinsam koordinierten und vertraglich geregelten Interessenverfolgung.

Fragen nach den Rahmenbedingungen städtischer Außenpolitik und den strukturellen Voraussetzungen von Städtebünden standen im Mittelpunkt der 55. Jahrestagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung vom 18. bis 20. November 2016 in Reutlingen, deren Erträge mit diesem Band vorgelegt werden.
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Auflage 1. Auflage 2019
Einband Paperback
Ausstattung mit 22, teilweise farbigen Abbildungen
Seitenzahl 324
Format 15 x 23 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-6444-1
VGP-Nr. 406444
Christian Jörg (Hg.)

PD Dr. Christian Jörg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Tübingen. Studium Geschichte und Politik in Trier, 2006 Dissertation zu spätmittelalterlichen Hungersnöten im städtischen Umfeld (im Druck erschienen 2008 unter dem Titel »Teure, Hunger, Großes Sterben. Hungersnöte und Versorgungskrisen in den Städten des Reiches während des 15. Jahrhunderts«). 2012 Habilitation, seit 2013 Forschungsprojekt »Kommunale Korngroßspeicher in den deutschen Landen und in Italien (13.–16. Jahrhundert). Spezialwissen und Spezialisierung im städtischen Bereich« gefördert durch das Historisch-Kulturwissenschaftliche Forschungszentrum in Trier. Derzeit Projektverantwortung »Landesuniversitäten« am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften in Tübingen.

Roland Deigendesch (Hg.)

Dr. Roland Deigendesch, Stadtarchivdirektor. Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Historischen Hilfswissenschaften und Älteren deutschen Sprache und Literatur in Tübingen, Wien und Marburg. 2000 Promotion zur Kartause Güterstein bei Urach. 1987–90 Ausbildung zum Archivar beim Land Baden-Württemberg. 1990–2012 Stadtarchivar in Münsingen und Kirchheim unter Teck, seit 2012 Leiter des Stadtarchivs Reutlingen. Interessenschwerpunkte Stadt-, Regional- und Landesgeschichte.

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