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»Gott und den Menschen nahe« – diese Vision macht angesichts von abnehmenden Geldern und fehlenden Priestern Verantwortliche in Gemeinden und Diözesanleitungen ratlos.
Anders sieht es mancherorts in Frankreich aus. Hier wurde das Bistum Poitiers für den gelingenden Umbau der Kirche bekannt. Basisarbeit wandelte viele Kirchengemeinden in Beziehungsräume, in denen der Glaube lebt. Die Verantwortlichen setzten dazu auf das Potenzial, die Ideen und die Möglichkeiten von Laien, die miteinander Kirche bauen wollen und können, und auf Priester, die ihnen als geistliche Begleiter zur Seite stehen. Ein Blick in die Nachbarkirche Frankreich, der Mut macht, sich den notwendigen Gemeindeveränderungen zu stellen.
Herder Korrespondenz, Ausgabe 2 / 2010 »Diesem schmalen Band ist eine möglichst breite Rezeption zu wünschen: die aufmerksame Lektüre in deutschen Ordinariaten und Seelsorgeämtern, mithin überall dort, wo mit bester Absicht und ehrlichem Bemühen nach wie vor pastorale Strukturen nach Maßgabe der noch zur Verfügung stehenden Priester konstruiert werden, und wo man doch weiß, dass die Gläubigen vor Ort sich zunehmen heimatlos fühlen in immer größeren, immer weniger Identität stiftenden Pfarreien und Seelsorgeeinheiten. Denn dieses Buch beschreibt nichts weniger als den in tiefem Vertrauen auf Gott und eine in jedem Menschen zu entdeckende Berufung vollzogenen Umkehrprozess einer ganzen Diözese, des westfranzösischen Bistums Poitiers. In seiner Radikalität, aber auch in seiner theologischen wie spirituellen Durchdringung ist dieser Weg wohl ziemlich einmalig in Europa, in seiner Abkehr von einem wie immer auf den Priester zentrierten Pfarrsystem, in dem Laien, wie sehr sie sich auch in ihren Gemeinden engagieren, stets Helfer, Beiträger oder Ersatzlösungen bleiben. Der Bischof von Poitiers, Albert Rouet, selbst spricht von einer kopernikanischen Wende hin zu wirklich verantwortlichen Gemeinden ... Und nicht zuletzt wird anschaulich beschrieben, wie befreiend gerade viele Priester diesen wirklich neuen Weg erleben und die damit mögliche Rückkehr zur eigenen Berufung und Sendung. Ermutigend ist dieses Buch jedoch vor allem, weil offen auch die Probleme, Widerstände und bleibenden Fragen zur Sprache kommen: Hier wurde kein pastoraler Masterplan exekutiert, sondern ein Bischof und seine Diözese haben sich auf einen Weg begeben.«
Hadwig Ana Maria Müller, Dr. theol., war Referentin des Missionswissenschaftlichen Instituts Missio e.V., Aachen, und Mitglied des Beirats der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. Sie ist eine gefragte Referentin und Gesprächspartnerin in Fragen internationaler pastoraler Lernprozesse.