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Frankreich ist reich an Quellen zur deutschen Geschichte. Sie umfassen diplomatisches und militärisches Schriftgut ebenso wie Schriftgut der inneren Verwaltung und Quellen deutscher Provenienz. Sie betreffen sowohl die allgemeine deutsche Geschichte als auch die deutsche Regio-nalgeschichte. Die meisten und wichtigsten dieser Quellen liegen in Paris, sind aber auf eine Vielzahl von Archiven und Bibliotheken verteilt und für den deutschen Benutzer meist nicht ausreichend erschlossen. Mit diesem Band liegt jetzt ein umfassendes Inventar vor, das diese Quellen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs (1918) nachweist. Im Jahre 1986 hat der Bearbeiter einen ersten Band publiziert, der die Quellen in Nationalarchiv, Nationalbibliothek, Außenministerium etc. verzeichnet. Der jet-zige Band führt die Verzeichnung weiter. Er erschließt die bisher noch nicht berücksichtigten militärischen Archive (Service Historique de l’Armée de Terre, Service Historique de la Marine, Service de Santé) und schließt die Erfassung der Archive des Außenministeriums und des Finanzministeriums ab. In den Stadtpariser Archiven (Archives de Paris, Préfecture de Police) sind die Quellen zu den Deutschen in Paris nachgewiesen. Für alle Archive sind die Bestände in ihrer Struktur analysiert und die Betreffe bis auf die Aktenstufe hinab nachgewiesen. Ein systematischer Index von mehr als 100 Seiten eröffnet vielfältige Zugänge. Damit liegt ein wichtiges Instrument für alle interessierten Forscher vor.
Wolfgang Hans Stein, Archivar am Landeshauptarchiv in Koblenz und über ein Jahrzehnt Dozent für französische Paläographie und Aktenkunde an der Archivschule Marburg, hat während seiner Abordnung an das Deutsche Historische Institut in Paris das Inventar erstellt. Als Archivar und Historiker ist er durch einschlägige Arbeiten zur deutsch-französischen Geschichte seit der frühen Neuzeit ausgewiesen.