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Interreligiöses Lernen bedeutet, den eigenen Blickwinkel zu öffnen. Den eigenen Denkhorizont zu weiten, ist angesichts der religiösen Vielfalt in unserer Gesellschaft wichtiger denn je. Doch so notwendig ein nachhaltiger Dialog auf Augenhöhe ist, so schwierig ist oft die konkrete Umsetzung.
Christoph Gellner und Georg Langenhorst entdecken anhand ausgewählter Beispiele deutschsprachiger jüdischer und muslimischer Gegenwartsliteratur Möglichkeiten, das Andere außerhalb der eigenen Perspektive wahrzunehmen. Ein überzeugendes interdisziplinäres Konzept, wie interreligiöses Lernen mit literarischen Texten gelingen kann.
Dr. Christoph Gellner studierte Katholische Theologie in Tübingen. Nach mehreren Jahren in der Erwachsenenbildung promovierte er auf dem Grenzgebiet von Theologie, Literatur- und Religionswissenschaft. Seit 2000 leitet er das Theologische Seminar Dritter Bildungsweg und das Institut für kirchliche Weiterbildung an der universität Luzern.
Georg Langenhorst, Dr. theol., ist Professor für Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik an der Universität Augsburg und Verfasser zahlreicher Bücher im Bereich von »Theologie und Literatur«.