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Kollision und Interferenz normativer Ordnungen im frühen und hohen Mittelalter
Herausgegeben vom Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte
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Der Band erschließt das Konzept des Rechtspluralismus für die Erforschung des Frankenreichs und seiner Nachfolgereiche im frühen und hohen Mittelalter. In dieser Epoche existierten zahlreiche nebeneinanderstehende Rechtskreise mit unterschiedlichen Grundlagen, Durchsetzungsformen und Geltungsbereichen. Daraus ergaben sich nicht nur Überschneidungen und Konflikte, sondern auch Handlungsspielräume für die Akteure sowie Ansätze zur Hierarchisierung von Normen durch Gelehrte, Gerichte und Herrscher.
Zugleich arbeitet der Band die grundlegende Andersartigkeit frühmittelalterlicher Rechtsvorstellungen heraus, in denen Recht, Moral und Religion untrennbar miteinander verflochten waren. Die Analyse dieser Vielfalt ermöglicht es, moderne Rechtsbegriffe kritisch zu hinterfragen und rechtlichen Wandel als Ergebnis sozialer Praxis zu begreifen.
| Auflage | 1. Auflage 2026 |
|---|---|
| Einband | Leinenband mit Schutzumschlag |
| Ausstattung | Mit englischen Zusammenfassungen |
| Seitenzahl | 420 |
| Format | 17 x 24 cm |
| ISBN/EAN | 978-3-7995-6894-4 |
| VGP-Nr. | 406894 |