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Kollision und Interferenz normativer Ordnungen im frühen und hohen Mittelalter

Vorträge und Forschungen, Band 100
Herausgegeben vom Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte
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Erscheint am 24. August 2026.
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Inhalt

Der Band erschließt das Konzept des Rechtspluralismus für die Erforschung des Frankenreichs und seiner Nachfolgereiche im frühen und hohen Mittelalter. In dieser Epoche existierten zahlreiche nebeneinanderstehende Rechtskreise mit unterschiedlichen Grundlagen, Durchsetzungsformen und Geltungsbereichen. Daraus ergaben sich nicht nur Überschneidungen und Konflikte, sondern auch Handlungsspielräume für die Akteure sowie Ansätze zur Hierarchisierung von Normen durch Gelehrte, Gerichte und Herrscher.

Zugleich arbeitet der Band die grundlegende Andersartigkeit frühmittelalterlicher Rechtsvorstellungen heraus, in denen Recht, Moral und Religion untrennbar miteinander verflochten waren. Die Analyse dieser Vielfalt ermöglicht es, moderne Rechtsbegriffe kritisch zu hinterfragen und rechtlichen Wandel als Ergebnis sozialer Praxis zu begreifen.

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Auflage 1. Auflage 2026
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Ausstattung Mit englischen Zusammenfassungen
Seitenzahl 420
Format 17 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-6894-4
VGP-Nr. 406894
Autor
Stefan Esders (Hg.)

Stefan Esders ist Professor für die Geschichte der Spätantike und des frühen Mittelalters an der Freien Universität Berlin. Er hat das Projekt HLUDWICUS (ANR-DFG, 2008-2011) koordiniert.

Karl Ubl (Hg.)

Karl Ubl ist Professor für Mittelalterliche Geschichte mit dem Schwerpunkt Früh- und Hochmittelalter an der Universität zu Köln. Er leitet das Akademieprojekt »Edition der fränkischen Herrschererlasse«.

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