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Eine der berühmtesten Herrscherbiographien des Mittelalters, bald nach 1106 von einem Unbekannten verfaßt, wird zunächst auf die Herkunft ihrer Informationen untersucht. Dabei tritt bald das »Carmen de bello Saxonico« von 1075, ein Versepos über Heinrichs IV. Sachsenkrieg, in den Mittelpunkt. Ein subtiler und umfassender Stilvergleich führt zu dem Ergebnis, daß das Epos nicht Quelle, sondern eigenes Werk des Biographen gewesen ist, der demnach als Altersgenosse und zeitweiliger Weggefährte Heinrichs IV. zu gelten hat.