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Spricht man im indischen Bengalen von »dem Dichter«, so ist damit Rabindranath Tagore gemeint, der erste nichteuropäische Träger des Literaturnobelpreises. Martin Kämpchen, der in Indien lebt und arbeitet, hat sein Werk aus dem Bengalischen ins Deutsche übersetzt.
»Am Ufer der Stille« bildet eine Auswahl von Tagores religiöser und schöpfungsbezogener Poesie. Das Erbe indischer Spiritualität findet sich in seinen Texten ebenso wie seine seit Kindertagen wache Sehnsucht nach Freiheit. Mit einem Essay zu Leben und Wirken Tagores.
Rabindranath Tagore, 1861–1941, wurde 1913 der Literaturnobelpreis für »die einfühlsamen, lebendigen und schönen Verse, mit denen er in vollendeter Weise seine dichterischen Gedanken zu einer Komponente der abendländischen Literatur gemacht hat« verliehen.