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Historismus und Denkmalpflege im Kaiserreich

Oberrheinische Studien, Band 48
Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.
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Erscheint am 24. August 2026.
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Inhalt

Die Denkmalpflege gilt als Kind des Historismus, dennoch wissen wir heute wenig über die konservatorischen Konzepte des Kaiserreichs. Der Streit um das Heidelberger Schloss wurde Wendepunkt zum Denkmalbegriff des 20. Jahrhunderts, er verstellt aber den Blick auf ältere Debatten und Praktiken, der »Alterswert« wurde als Gegenbild zu den Fortschrittshoffnungen des 19. Jahrhunderts populär.

Im Badischen war der großherzogliche Baudirektor Josef Durm lange Zeit eine Leitfigur, in seinem Wirken flossen immenses historisches und technisches Wissen, Achtung vor der Überlieferung und Lust am Vollenden eines Baugedankens zusammen. Seiner Generation prägender Architekten und Denkmalpfleger – Eduard Paulus wie Carl Schäfer, Max Meckel wie Bodo Ebhardt – gelten die Beiträge dieses Bandes zu Burgen, Schlössern, Kirchen und Stadtbildern im Elsaß, in Baden und in Württemberg.

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Auflage 1. Auflage 2026
Einband Hardcover
Ausstattung mit zahlreichen SW-Abbildungen
Seitenzahl 288
Format 17 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-7849-3
VGP-Nr. 407849
Autor
Konrad Krimm (Hg.)

Prof. Dr. Konrad Krimm, geb. 1946, wirkte nach dem Studium von Geschichte und Germanistik in Heidelberg, Wien und Zürich als Archivar im Generallandesarchiv Karlsruhe, im Hauptstaatsarchiv Stuttgart und in der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. Er ist Honorarprofessor der Universität Karlsruhe, leitet seit 2000 die Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein und ist Ordentliches Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg.

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