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Historismus und Denkmalpflege im Kaiserreich
Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.
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Die Denkmalpflege gilt als Kind des Historismus, dennoch wissen wir heute wenig über die konservatorischen Konzepte des Kaiserreichs. Der Streit um das Heidelberger Schloss wurde Wendepunkt zum Denkmalbegriff des 20. Jahrhunderts, er verstellt aber den Blick auf ältere Debatten und Praktiken, der »Alterswert« wurde als Gegenbild zu den Fortschrittshoffnungen des 19. Jahrhunderts populär.
Im Badischen war der großherzogliche Baudirektor Josef Durm lange Zeit eine Leitfigur, in seinem Wirken flossen immenses historisches und technisches Wissen, Achtung vor der Überlieferung und Lust am Vollenden eines Baugedankens zusammen. Seiner Generation prägender Architekten und Denkmalpfleger – Eduard Paulus wie Carl Schäfer, Max Meckel wie Bodo Ebhardt – gelten die Beiträge dieses Bandes zu Burgen, Schlössern, Kirchen und Stadtbildern im Elsaß, in Baden und in Württemberg.
| Auflage | 1. Auflage 2026 |
|---|---|
| Einband | Hardcover |
| Ausstattung | mit zahlreichen SW-Abbildungen |
| Seitenzahl | 288 |
| Format | 17 x 24 cm |
| ISBN/EAN | 978-3-7995-7849-3 |
| VGP-Nr. | 407849 |