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Unglücksfälle an einem Flughafen können sich schnell zu Katastrophen entwickeln. In solchen Extremsituationen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafenseelsorge besonders gefordert. Jürgen Christopher Reck untersucht zunächst die Sicht der Akteure: Welche Vorstellungen, Erwartungen und Ansprüche richten die seelsorglichen Fachkräfte, aber auch die Klientel an eine moderne Notfallseelsorge in der zivilen Luftfahrt?
Davon ausgehend entwickelt Reck im Kontext der kirchlichen Grundvollzüge der Diakonie, Liturgie, Verkündigung und Gemeinschaft ein pastoraltheologisches Handlungskonzept der Notfallseelsorge am Flughafen. Er leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung dieses kirchlichen Handlungsfeldes.
Die Arbeit wurde gefördert durch ein Stipendium der Fraport AG.
Jürgen Christopher Reck, Dr. phil., wurde 2014 am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt a.M. promoviert. Er hat von 1999 bis 2015 ehrenamtlich in der Katholischen Flughafenseelsorge Frankfurt mitgearbeitet. Von 2005 bis 2008 absolvierte er eine Ausbildung bei der Deutsche Lufthansa AG. Seit 2012 ist er im Bildungs- und Weiterbildungsbereich beschäftigt. Ferner arbeitet Reck als Berater im Kontext der Notfallseelsorge und des Krisenmanagements.