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Stella Maris in Stuttgart ist heute Haus der Diözese Rottenburg-Stuttgart und zweiter Wohn- und Amtssitz des Bischofs. Jahrzehntelang wurde die Villa unterhalb der Karlshöhe von den Jesuiten als Ordenssitz und Studentenwohnheim genutzt. Das Haus erlebte Zeiten der Blüte und Lebendigkeit ebenso wie Zeiten der Bedrohung und Unsicherheit. Vor allem die NS-Zeit ist manchem Zeitzeugen von Stella Maris auch heute noch lebhaft in schmerzlicher Erinnerung. Damals stand die Gesellschaft Jesu und die von ihr betreute katholische Jugendorganisation »Neudeutschland« unter scharfer Beobachtung durch die Gestapo, und einige ihrer Mitglieder mussten untertauchen.
Die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner, aber auch die Aktivitäten der Jesuiten in anderen Teilen Württembergs werden in diesem Band lebendig nacherzählt. Zahlreiche historische Fotos und Dokumente sowie Originalberichte – bisher zum Teil unveröffentlicht – lassen die Vergangenheit greifbar werden. Sie bewegen nicht nur die heute betagten Zeitzeugen, sondern auch deren Kinder und Enkel, die die Geschichten vom Haus Stella Maris aus Erzählungen kennen.
Prälat Paul Kopf leitete bis 2004 das Katholische Büro der Bischöfe in Baden-Württemberg, war Mitglied der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg und befasste sich jahrzehntelang mit Themen der Landes- und Kirchengeschichte. Er verstarb 2007 vor Drucklegung dieses Buches.