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Mitarbeitende in der stationären Altenpflege sind täglich mit Leid, Krankheit und Tod konfrontiert. Zugleich ist es angesichts knapper zeitlicher Ressourcen im Arbeitsalltag schwierig, sich selbst und den Bewohnerinnen und Bewohnern gerecht zu werden. Werte, Überzeugungen und Glauben sind darum wichtig, soll der Beruf nicht zur Belastung werden. Markus Schwer untersucht, welche Rolle Spiritualität für Pflegende spielt. Die Erkenntnisse aus der Begleitung von Gruppen pflegender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht er fruchtbar für die Frage, wie diese aus ihrer Spiritualität und durch Impulse von außen die Kraft finden können, in ihrer Arbeit »selber mehr Mensch zu werden«.
Markus Schwer, Dr. theol., geboren 1967, ist Ständiger Diakon in der Diözese Rottenburg- Stuttgart, seit 10 Jahren als Pflegeheim- und Klinikseelsorger mitverantwortlich für die Seelsorge in Altenpflegeheimen in Esslingen a. N. Sein diakonisches und wissenschaftlichtheologisches Interesse gilt in besonderer Weise der spirituellen Begleitung von Pflegenden.