Andachtsbild mit Text

Tischgemeinschaft mit den Ausgegrenzten


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TISCHGEMEINSCHAFT FÜR ALLE

Tischgemeinschaft für alle, wird sie je möglich sein?
Links oben ein Schwarzer und ein Indio, der mit seiner
verwundeten Hand eben ein Stück Brot empfangen hat.
Beide schauen dankbar nach »oben«, von wo sie Hilfe
erwarten und bekommen. Darunter zwei sich Liebende.
Sie leben von ihren Zeichen der Zärtlichkeit. Oben
rechts eine Frau, die sich sehnt, Liebe zu spüren und
Liebe zu zeigen. Der Maler denkt an Maria von Magdala.
Unter ihr eine asiatische Frau, die mit einem Kind
aufschaut zu dem, der von sich sagt: »Ich bin das Brot
des Lebens. Wer davon ißt, wird nicht sterben.«
Die Frau legt ihre Hand schützend auf die Schulter
eines Schwarzen, der lange Hunger und Not erleiden
mußte, jetzt aber köstlichen Wein trinkt, den Trank
der Unsterblichkeit Jesu.

Keiner hat Hemmung und Angst; denn der Gastgeber
dieses Mahles, von dem nur die Hände zu sehen sind,
lädt alle an seinen reichgedeckten Tisch, Ausgegrenzte
besonders und zuerst. Keinen schließt Jesus aus seiner
Tischgemeinschaft aus, auch nicht Sünder. In der
Mitte: das Zeichen des Neuen Bundes, das »Geheimnis
des Glaubens«. Das Gesicht Christi spiegelt sich wider
im Kelch, die Hingabe seines Lebens leuchtet auf
in den Händen, die durchbohrt sind. Die »Liebe bis
zum äußersten« möchte ansteckend wirken wie schon
damals die Gabe eines Jungen, der seine fünf Brote
und zwei Fische hergab und ein Wunder unter Tausenden
auslöste. Wenn auch wir unsere Gaben bringen, könnte
ein Hauch dieser Brotvermehrung und ein Hauch des
Regenbogens im Bild auch unter uns spürbar werden.

Jesus, du weißt, was wir brauchen:
ein aufmerksames Ohr, einen verstehend Blick,
eine heilende Hand, ein ermutigendes Wort,
eine zärtliche Geste, ein mitfühlendes Herz.
Du schenkst uns alles.
Im Brot des Lebens und im Kelch des Heiles
schenkst du dich selbst.
Daß doch auch wir goßzügig teilen und geben,
uns selber geben - wie du.

Text: Theo Schmidkonz SJ
Bild: »Tischgemeinschaft mit den Ausgegrenzten« aus dem MISEREOR-Hungertuch
»Hoffnung den Ausgegrenzten« von Sieger Köder
© 1995, MISEREOR Medienproduktion und Vertriebsgesellschaft mbH, Aachen
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Einband Andachtsbild mit Text
Ausstattung 4-seitig
Format 12,5 x 8,8 cm
Bestell-Nr. 868 T
VGP-Nr. 618681
Sieger Köder

3. Januar 1925 geboren in Wasseralfingen
1947 bis 1951 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1954 bis 1965 Kunsterzieher in Aalen
1965 bis 1970 Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und München
1971 Priesterseminar in Rottenburg, Priesterweihe
Von 1975 bis 1995 Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg
1985 Ehrentitel »Monsignore« von Papst Johannes Paul II. sowie Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1993 Ernennung zum Professor »honoris causa« durch das Land Baden-Württemberg
Von 1995 lebte und arbeitete Sieger Köder im Ruhestand in Ellwangen.
Zahlreiche Arbeiten im Kirchenraum, Wandmalerei, Fenster, Altäre, Tabernakel, Kreuzwegstationen, Ölbilder, Zeichnungen, Illustrationen.
Sieger Köder wurde am 3. Januar 2015 zu seinem 90. Geburtstag Ehrenbürger der Gemeinde Rosenberg.
Am 9. Februar 2015 verstarb Sieger Köder in Ellwangen. Er wurde am 14. Februar 2015 in Wasseralfingen beigesetzt.

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