Über die Entwicklung der Persönlichkeit

Gesammelte Werke 1-20
C.G.Jung, Gesammelte Werke. Bände 1-20 Hardcover, Band 17
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Dieser Band ist eine Sammlung von Jungs Arbeiten über Kindheitspsychologie. Kernstück sind drei Vorlesungen über »Analytische Psychologie und Erziehung«. Jung erachtet die Psychologie von Eltern und Erziehern als maßgebend im Wachstums- und Reifungsprozeß, namentlich im Falle des ungewöhnlich Begabten. Er betont die Wichtigkeit einer unbefriedigenden psychologischen Beziehung zwischen den Eltern als Ursache psychogener Störungen im Kindesalter. Es lag daher nahe, Jungs Aufsatz »Die Ehe als psychologische Beziehung« mit aufzunehmen sowie die Kindheitsproblematik mit derjenigen der Selbstwerdung des Erwachsenen zu verbinden. Deshalb wurde der Essay »Vom Werden der Persönlichkeit« beigefügt, der – Titel und Inhalt nach – das Thema dieses Buches aus macht. Das immer noch weitverbreitete Vorurteil, die Psychologie Jungs beziehe sich nur auf die zweite Lebenshälfte oder habe ausschließlich für diese Geltung, wird hier widerlegt. In einer Zeit, da sämtliche Erziehungsgrundsätze in Frage gestellt sind, wird jeder Leser, der sich mit pädagogischen Problemen zu befassen hat, Jungs Beiträge mit Gewinn zu Rate ziehen. Erziehung anderer ohne Selbsterziehung ist so wenig erreichbar wie menschliche Reife ohne Bewußtheit.

»Das Gesamtwerk von Jung könnte man nach seinem Inhalte bezeichnen als eine Phänomenologie, vergleichende Morphologie und Mythologie der funktionellen Seele. Es greift in weiteste Weiten und tiefste Tiefen aus, um die Seele in ihren kritischen Stockungen und Wandlungen durch ihre Bildwelten hindurch zu erkennen, zu erfassen und lenkend zu bewegen.«
Rudolf Pannwitz
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Auflage 8. Auflage 1994
Einband Hardcover
Seitenzahl 263
Format 16,2 x 23,2 cm
ISBN/EAN 978-3-530-40717-4
VGP-Nr. 140717
Schlagwörter Analytische Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Psychotherapie
C.G. Jung

C.G. Jung, 1875–1961, war einer der größten Psychoanalytiker des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich ein Schüler und Mitarbeiter Sigmund Freuds, wandte sich Jung im Laufe seiner eigenen Forschungen und therapeutischen Tätigkeit mehr und mehr von den Theorien seines Lehrers ab. 1912 kam es zum Bruch mit Freud, der die Psychoanalyse begründet hatte. Jung entwickelte seine eigene »Analytische Psychologie«. Sein Ziel war es, den ganzen Menschen in den Blick zu nehmen, und so beschäftigte er sich vor allem auch mit den unbewussten, nicht-rationalen und transpersonalen Aspekten der Psyche.

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