Vom Schönen Stil zu einem neuen Realismus

Unbekannte Skulptur in Franken 1400–1450
Studia Jagellonica Lipsiensia, Band 7
Herausgegeben im Auftrag des GWZO an der Universität Leipzig von Jirí Fajt, Markus Hörsch und Evelin Wetter
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Immer wieder ist festzustellen, dass die überaus reiche spätmittelalterliche Kunst Frankens abseits eines Albrecht Dürer, Veit Stoß oder Tilman Riemenschneider nicht angemessen erschlossen ist. Dies gilt insbesondere für die Zeit des Schönen Stils unter der Herrschaft des Hauses Luxemburg in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die vorliegende Studie beruht auf langjährigen Feldforschungen und erschließt weitgehend neues Material, das unser Bild von der hochrangigen Kunst der fränkischen Bistümer Bamberg, Würzburg und Eichstätt, aber auch von ihren engen Beziehungen zu der Handels- und Gewerbemetropole Nürnberg bedeutend bereichert. Greifbar werden vor allem die Abkehr von den schönheitlichen, idealisierenden Schöpfungen des Jahrhundertbeginns und die Hinwendung zu einem neuen Realismus der Figurenauffassung.
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Auflage 1. Auflage 2014
Einband Hardcover
Ausstattung mit etwa 283 Abbildungen
Seitenzahl 272
Format 21 x 27 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-8407-4
VGP-Nr. 408407
Schlagwörter Franken, Kulturgeschichte, Kunstgeschichte, Quellenforschung
Gisela Kohrmann

Dr. Gisela Kohrmann, geb. 1963 in Fürth, ist Fotografin, Kunsthistorikerin, Werbekauffrau (BAW und IHK). Promotion an der TU Berlin mit der vorliegenden Arbeit. Heute in der freien Wirtschaft im Bereich Neue Medien tätig.

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