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Die Weihnachtsgeschichten erzählen, wie leidenschaftlich und zugleich verletzlich Menschen sind. Verwundbar ist das neugeborene Kind. Aber auch Maria und Josef sind es, als sie in der Herberge keinen Platz finden und später sogar fliehen müssen.
Wie gehen die Menschen an der Krippe mit Verwundbarkeit um? Setzen sie auf Selbstschutz oder wagen sie Hingabe? Und wo sind wir selbst heute bereit, dieses Wagnis einzugehen?
Die weihnachtlichen Fragen nach Verwundung und Heil, Selbstschutz und Hingabe sind aktueller denn je – im persönlichen Leben, in politischen Konflikten und nicht zuletzt in den Herausforderungen der Migration.
Dorothee Foitzik, Theologisch-pastorales Bildungsinstitut der deutschschweizerischen Bistümer
»… In der 3. Auflage erschienen, ist seine Aktualität ungebrochen angesichts der grossen gesellschaftspolitischen Themen wie Migration und Flucht oder auch Alterssicherung und öffentlicher Sicherheit (…) - ein besonderes Weihnachtsbuch.«
Andreas Baumeister, Ferment, 12 / 2013
»… Ein überraschender und uns zum Handeln ermutigender Zugang zu einer altbekannten Geschichte.«
Univ.-Prof. Dr. Gregor Maria Hoff, Die Furche, 51 / 2013
»… Der Traum vom gelungenen Leben bleibt für einen großen Teil der Menschheit wie ein Stück aus einem jener Märchen, für die viele auch die Weihnachtsgeschichte halten. Alles Andere als eine Traumwelt tut sich freilich auf, wenn man sich auf die Geschichten einlässt, an denen Weihnachten hängt. Ein besonderes Buch geht dem nach, ein Solitär auf dem weihnachtsgeschäftlichen Buchmarkt. Die Autorin, Hildegund Keul, erzählt vom »Wagnis der Verwundbarkeit« und geht den Weihnachtsgeschichten der Evangelien einmal anders nach.«
Judith Rupp, Paulinus, 24. November 2013
»… »Das Wagnis der Verwundbarkeit« nähert sich auf eine ungewohnte Weise dem Weihnachtswunder an, lenkt den Blick auf die eigenen Strategien im Schutz vor Verwundbarkeit – und gibt Hoffnung, ganz so, wie man das von einem Weihnachtsbuch erwartet.«
Hildegund Keul, Dr. theol., leitet das DFG-Forschungsprojekt »Verwundbarkeiten. Eine Heterologie der Inkarnation im Vulnerabilitätsdiskurs« und ist außerplanmäßige Professorin für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.