Landeskundig. Tübinger Vorträge zur Landesgeschichte, Band 3
Herausgegeben vom Verein der Freunde und Förderer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen
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Der Wein und seine Reben prägen bis heute die Täler des Neckars und seiner Nebenflüsse. Der arbeitsintensive Weinbau war und ist für die Entwicklung in Teilen Württembergs von zentraler Bedeutung. Denn der Wein prägte in Gebieten, in denen ein großflächiger Anbau vorherrschte, nicht nur die Landschaft, sondern auch die Wirtschaft, Kultur und Sprache, ja das Leben der dortigen Bevölkerung. Daher gehen in diesem Buch nicht nur Historiker, sondern auch ein Sprach- und ein Literaturwissenschaftler sowie ein bekannter Winzer zentralen Fragen zum württembergischen Weinbau von der Zeit der Alemannen bis heute nach. Mit verschiedenen thematischen, geographischen und zeitlichen Schwerpunkten zeichnen sie das vielfältige und interessante Bild der Geschichte des Weinbaus in Württemberg.

Aus dem Inhalt:
Die Frühzeit des Weinbaus in Alemannien - Weinbau während der klimatischen Wandlungsvorgänge und Extremphasen des Spätmittelalters - Weinbau am Tübinger Spitzberg im Mittelalter - Trinken und Trinkbräuche in Südwestdeutschland im 15. und 16. Jahrhundert: Das Beispiel Herrenberg - Weinbau und Weinkultur in Württemberg im 16. Jahrhundert - Weinbau im Königreich Württemberg. Entwicklung, Krisen und Wandel - Weinbau am Oberen Neckar - Wein und Weinbau im Spiegel der Sprache - Ludwig Uhland als Weintrinker und als Weindichter - Qualitätsstrategien im Weinbau heute
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Auflage 1. Auflage 2017
Einband Hardcover
Ausstattung mit 60 Abbildungen
Seitenzahl 270
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-2072-0
VGP-Nr. 402072
Tjark Wegner (Hg.)

Tjark Wegner ist seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften in Tübingen, wo er 2018 mit einer Arbeit zu den Auseinandersetzungen zwischen dem Ulmer Rat und ausgewählten geistlichen Einrichtungen im Spätmittelalter promoviert wurde. Seine Forschungsinteressen liegen auf dem deutschen Südwesten in Mittelalter und Früher Neuzeit mit einem Fokus auf Stadt- und Ordensgeschichte sowie Epigraphik.

Sigrid Hirbodian (Hg.)

Sigrid Hirbodian studierte Geschichte und Germanistik in Mainz, es folgten ebendort die Dissertation (1992) und Habilitation (2002). Nach einer Professur für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Trier (2006–2011) ist sie seit August 2011 Direktorin des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften in Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen geistliche Frauen im Mittelalter, ländliche Gesellschaft in Mittelalter und Früher Neuzeit, Burg und Adel, Stadtgeschichte sowie die südwestdeutsche Landesgeschichte.

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