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Wieder einmal sind wir konfrontiert mit viel Hass in der Welt – und mit viel Angst. Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht, um Tod und Zerstörung zu entgehen. Es stehen große Veränderungen an, und das löst Angst aus. Oft scheint es, dass diese Angst auch noch künstlich geschürt wird. Sie schlägt dann um in blanken Hass. Menschen suchen nach Schuldigen, die eliminiert werden sollen: die Fremden.
Die renommierte Jung’sche Analytikerin Verena Kast zeigt: Die Veränderungen, die das Fremde mit sich bringt, können auch eine Herausforderung zur Entwicklung sein – wenn wir bereit sind, uns wider den Hass zu entscheiden und zu lernen, mit der Angst umzugehen. Es gilt, uns mit den Fremden, die zu uns kommen, aber auch mit dem Fremden in uns selbst neu in Beziehung zu setzen. Ein hochaktuelles Buch, das wichtige Impulse für ein neues Zusammenleben gibt.
Buch des Monats in »Publik-Forum«, #5/2017, Norbert Copray »Kast sieht sich angesichts des zunehmenden Hasses und der wachsenden Angst in der Welt herausgefordert, uns Erfahrungen und Überlegungen nahezubringen, die Hass mindern, ihn überwinden helfen, und der Angst »mit Mut zur Angst und Mut zur Hoffnung« zu begegnen. Das gelingt ihr in diesem Buch exzellent.«
Dr. Verena Kast, Professorin für Psychologie, war viele Jahre als Psychotherapeutin in eigener Praxis tätig. Sie ist Dozentin und Lehranalytikerin am C. G. Jung-Institut Zürich und hat zahlreiche, viel beachtete Werke zur Psychologie der Emotionen, zu Grundlagen der Psychotherapie und der Interpretation von Märchen und Träumen verfasst.